Söhne Manuel und Markus Westermeier steigen ins Unternehmen ein

Generationenwechsel bei der AWM Maschinenbau GmbH

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Die Belegschaft der AWM Maschinenbau GmbH

Rattenkirchen - Kleine und mittelständische Unternehmen müssen heute mehr denn je in die Zukunft denken. Sie müssen sich stetig weiterentwickeln und Strategien finden, um Zukunftsmärkte zu besetzen, Produkte zu verbessern, qualifizierten Nachwuchs zu finden und Geschäfts- und Produktionsprozesse zu optimieren.

AWM Maschinenbau GmbH

Bgm.-Steinberger-Ring 4
84431 Rattenkirchen
Telefon: 08636/98336-0
E-Mail: info@awm-technik.com

Nach 35 Jahren erfolgreicher unternehmerischer Tätigkeit von Alois Westermeier werden diese Erfolgspotenziale mit dem Einstieg der Söhne Manuel Westermeier und Dr.-Ing. Markus Westermeier in das Familienunternehmen AWM Maschinenbau GmbH nun von der nächsten Generation fortgeführt.

Manuel Westermeier: der Praktiker in der Familie

Die Brüder Markus und Manuel Westermeier steigen in das Familienunternehmen ein.

Manuel Westermeier ist ausgebildeter technischer Zeichner. Er konstruiert den Kundenanforderungen entsprechende Bauteile und bringt diese Konstruktionsdaten in Form von Programmen auf die Werkzeugmaschinen. Bei AWM Maschinenbau GmbH arbeitet er seit zwei Jahren. "Auf die Leistung meiner Eltern bin ich unglaublich stolz", berichtet er im Interview. "Vor allem weil sie ja all das hier von Grund auf geschaffen haben. Ich denke, man muss schon deutlich mehr Arbeit investieren, wenn man ganz am Anfang beginnt". Er selbst sieht sich als "Praktiker" und freut sich auf die Zusammenarbeit mit seinem Bruder.

Markus Westermeier: "Die Mitarbeiter sind das Wichtigste"

Dr.-Ing. Markus Westermeier und Manuel Westermeier.

Markus Westermeier arbeitete nach seinem Maschinenbaustudium an der Technischen Universität München fünf Jahre am Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) und promovierte dort. In dieser Zeit baute er die Forschergruppe zur Herstellung von Batteriezellen auf und übernahm deren Leitung. Danach war er am Institut als Abteilungsleiter im Bereich Werkzeugmaschinen tätig.

Als Geschäftsführer bei AWM macht er es sich zur Aufgabe, das Unternehmen als Fertigungsdienstleister zu einem Innovationsführer zu entwickeln. "Ich blicke mit Respekt auf die Leistungen meiner Eltern und sehe es als persönliche Herausforderung, das Unternehmen nicht nur weiterzuführen, sondern es nachhaltig noch besser zu machen", erklärt Markus Westermeier. Auch für ihn persönlich ist der Generationenwechsel ein emotionales Ereignis: "Für mich ist es momentan eine sehr spannende Zeit. Es gilt Fuß zu fassen, Mitarbeiter und Kunden besser kennenzulernen, mein Wissen und meine Erfahrungen einzubringen und das Unternehmen aber auch mich selbst weiterzuentwickeln." Dabei ist er froh, dass sein Vater Alois Westermeier noch einige Jahre im Unternehmen sein wird. "Seine Erfahrungen und praktischen Fähigkeiten sind unglaublich wertvoll", berichtet Markus Westermeier. Und wie schätzt er selbst seine Qualitäten als neuen Geschäftsführer ein? "Ob ich wirklich ein guter Chef bin, dürfen andere beurteilen. Drei Gründe, die aus meiner Sicht dafür sprechen: Erstens, ich kann in Stresssituationen die Ruhe bewahren. Zweitens, ich versuche gut zuzuhören. Drittens, die Erkenntnisse, die ich aus meiner fünfjährigen Tätigkeit in der Produktionsforschung mitgenommen habe, geben mir hoffentlich eine gute Vorstellung von den Herausforderungen der Zukunft." Das Wichtigste sei allerdings die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern. "Das hat ja nichts damit zu tun, es den Mitarbeitern immer Recht machen zu wollen. Eine gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern bedeutet für mich unter anderem, die Interessen der Mitarbeiter und des Unternehmens möglichst optimal zu verbinden."

Um das Unternehmen nachhaltig zu verbessern, spielen aus seiner Sicht vor allem die Digitalisierung und neue Fertigungstechnologien wie die additiven Auftragsverfahren eine entscheidende Rolle. Auf der einen Seite gilt es, die bevorstehenden Veränderungen des Marktes zu erkennen und mitzugestalten. Auf der anderen Seite sind die neuen Möglichkeiten für das Unternehmen und die Kunden zu nutzen. So können mit der zunehmenden Digitalisierung ganz neue Wege zur Auftragsabwicklung beschritten werden.

Bilder der AWM Maschinenbau GmbH

35-jähriges Firmenjubiläum

Familie Westermeier

Die AWM Maschinenbau GmbH feiert im Jahr 2016 ihr 35-jähriges Firmenjubiläum, denn die Anfänge des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1981 zurück. Alois Westermeier gründete damals in Polling bei Mühldorf eine kleine mechanische Werkstatt zum Bau von Maschinen für die Holzbearbeitung und die Landwirtschaft. Im Jahr 1985 wurde der Betrieb nach Reichertsheim verlegt, wo mehr Fläche für den ständig wachsenden Maschinenpark zur Verfügung stand. Der nachhaltige geschäftliche Erfolg führte schließlich zum Bau eines neuen Firmengebäudes in Rattenkirchen/Haun mit über 800 Quadratmetern Werkstatt- und Bürofläche, welches im Oktober 1998 bezogen wurde und den Mitarbeitern ein modernes Arbeitsumfeld bietet. Das Team der AWM Maschinenbau GmbH besteht heute aus 15 Mitarbeitern: qualifizierte Facharbeiter, Meister, Konstrukteure, Arbeitsplaner und Auszubildende. Seit 1991 bildet Alois Westermeier Facharbeiter in den Bereichen Zerspanungs- und Feinwerkmechanik aus. Insgesamt wurden bereits 25 Fachkräfte ausgebildet, von denen drei als Kammersieger des Bezirks Oberbayern abschlossen. Außerdem werden ein- oder mehrwöchige Praktika für Schülerinnen und Schüler angeboten.

Fräsbearbeitung bei der AWM Maschinenbau GmbH.

Die AWM Maschinenbau GmbH bietet Konstruktions- und Fertigungsdienstleistungen im Bereich der Zerspanung. Die Kunden stammen vorwiegend aus dem Maschinenbau, der Lebensmittelindustrie und der Medizintechnik. Dazu ist das Unternehmen technologisch gut aufgestellt. Das erste System zur computerbasierten Konstruktion von Bauteilen wurde schon in den 90er Jahren angeschafft. Mittlerweile wird die Fertigung kompliziertester Werkstücke mit Freiformflächen auf Basis von Konstruktionsdaten am Rechner geplant. Dabei kommen das CAM-System hyperMILL® und 5-Achs-Simultanfräsmaschinen zum Einsatz. In Zusammenarbeit mit den Kunden werden Bauteile fertigungsgerecht gestaltet. Aufgrund der tiefgehenden Kenntnisse über Werkstoffe und Fertigungsverfahren werden technologisch und wirtschaftlich optimale Lösungen gefunden. Werkstoffseitig ist das Unternehmen vorwiegend auf hochlegierte Stähle und technische Kunststoffe spezialisiert. Das Spektrum der Bauteile reicht von kleinen Düsen bis zu großen Werkzeugen und Formen.

Die Familie Westermeier bedankt sich bei ihren Mitarbeitern und bei allen Kunden und Lieferanten für die stets gute sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit.

fn/Pressemitteilung AWM Maschinenbau GmbH

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