Entscheidung zu BOS-Funk vertagt

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Gegen den Bau eines Funkturms in Rattenkirchen regt sich Widerstand.

Rattenkirchen - Die Entscheidung für den Standort eines Funkmasten hat der Gemeinderat verschoben. Doch er hat es letztlich nicht allein in der Hand:

Der Gemeinderat von Rattenkirchen hat vorerst noch keinen Beschluss zum Bau eines Sendemasten für den digitalen Behördenfunk (BOS-Funk) gegeben und sich in seiner letzten Sitzung die Abstimmung verschoben. Die Gemeinderäte wollen erst Informationen über mögliche andere Standorte, Strahlung der geplanten Anlage und weitere Details einholen.

Ob der Gemeinderat zustimmt oder nicht, an der Einschleifung zur B12 bei Bürg könnte auf jeden Fall gebaut werden, wie der Mühldorfer Anzeiger berichtet. Das Grundstück ist demnach im Besitz des Bundes und die Regierung von Oberbayern kann dem Bau Zustimmen, auch wenn sich die Gemeinde dagegen aussprechen sollte. Das machte Bürgermeister Rupert Aigner in der letzten Sitzung des Gemeinderates noch einmal deutlich.

Als weitere Standorte gelten aus technischer Sicht noch der Hochbehälter bei Ramering und der Taxberg im Gemeindewald. Letzterer Standort hat keine öffentlichen Zufahrten und ist daher eine unwahrscheinliche Wahl.

Lesen Sie dazu auch:

Der Streit um den geplanten BOS-Funk hat in Rattenkirchen bereits eine längere Vorgeschichte. Noch im Februar sagte Bürgermeister Aigner zum Bau der Sendeanlage: "Wir werden uns dagegen mit Händen und Füßen sträuben". Der Unmut der ortsansässigen Bevölkerung rührt auch daher, dass mit dem Funkmast nicht in erster Linie Rattenkirchen, sondern vor allem die Gemeinde Reichertsheim versorgt werden soll.

rm

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