Bürgermeister will hart durchgreifen

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Das erste warme Frühlingswochenende haben viele für einen Aufenthalt im Freien genutzt. Unbekannte haben es am Isen-Biotop aber übertrieben. Mit Baumstämmen entfachten sie ein Feuer, außerdem ließen sie leere und halbvolle Schnaps- und Bierflaschen zurück.

Schwindegg – Das erste warme Wochenende haben viele für einen Aufenthalt im Freien genutzt. Unbekannte haben es am Isen-Biotop aber übertrieben - sie hinterließen eine riesen Sauerei!

Lagerfeuer mit Baumstämmen im Umkreis von rund 15 Metern, leere oder noch halbgefüllte Schnaps- und Bierflaschen und -dosen, so hat Bürgermeister Dr. Karl Dürner das Biotop an der Isen nach dem ersten warmen Frühlingswochenende vorgefunden. Ein Zustand, den er so nicht hinnehmen will. Denn er hat sich sogleich mit dem Mühldorfer Jugendamt in Verbindung gesetzt und sie aufgefordert, dass sie verstärkt Kontrollen an dem Biotop vornehmen sollen.

Hart durchgreifen will Bürgermeister Dürner, falls sich herausstellen sollte, dass dabei auch Jugendliche vom Schwindegger Jugendtreff dabei gewesen sein sollten. Denn in einem solchen Fall will er den Gemeinderat darauf drängen, dass die Container am Bahnhof wieder geschlossen und entfernt werden. „Für die Container gibt es innerhalb der Gemeinde genügend Möglichkeiten, diese sinnvoll zu nutzen“, sagte Dürner.

„Das Biotop an der Isen ist geschützt, weil sich der Biber dort angesiedelt hat und den wenigsten Schaden anrichten kann. Ich will nicht, dass er verscheucht wird und an anderer Stelle größeren Schaden anrichtet“, sagt Dr. Karl Dürner. Zudem bittet er die Bürger, wenn sie über diesen Vorfall etwas wahrgenommen oder Personen erkannt haben, dies in der Gemeindeverwaltung zu melden, die ganze Sache wird sehr vertraulich behandelt.

tf/Mühldorfer Anzeiger

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