Positive Entwicklung hält an

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Im Mühldorfer Norden hat sich die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt in den vergangenen Jahren abgespielt. Viele Firmen haben dort ihren neuen Standort gefunden. Mit Obi und Fliegl konnten weitere Magneten gewonnen werden.

Mühldorf - Die wirtschaftliche Entwicklung in der Stadt Mühldorf ist weiter positiv. Trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise konnte sich der Standort Mühldorf nicht nur behaupten, sondern sogar weiter entwickeln.

Die positive Entwicklung am Wirtschaftsstandort Mühldorf in den letzten zehn Jahren hält weiter an.

Als Einkaufsstadt konnte Mühldorf seinen Rang in der Region weiter ausbauen, was eine vor kurzem erschienene Studie belegt. Der Einzelhandelsumsatz im vergangenen Jahr in der Stadt Mühldorf stieg auf 224,7 Millionen Euro an, im Jahr 2000 waren es 141,7 Millionen Euro. Der Einzelhandelsumsatz pro Kopf betrug 12.704 Euro, im Jahr 2000 waren es 8638 Euro. Diese Zahlen hat die Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg ermittelt. "Wir sind in der Region der zentrale Einzelhandelsstandort und konnten unsere Marktposition weiter ausbauen", stellte Bürgermeister Günther Knoblauch fest.

Einige Mühldorfer Firmen, darunter die Naturkosthersteller Byodo, Barnhouse, Ceralia und Primavera, nahmen einschneidende Investitionen am Standort vor. Und zwei Zugpferde haben sich für den Standort Mühldorf entschieden: die OBI-Bau- und Heimwerkermärkte AG und das Agrartechnikunternehmen Fliegl. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass die Firma Fliegl mit ihrem Neubau im Mühldorfer Norden noch in diesem Jahr beginnt. Wir haben die rechtlichen Voraussetzungen dafür schnell und unbürokratisch geschaffen", erklärte Knoblauch.

Betrachtet man die gesamte Entwicklung Mühldorfs als Wirtschaftsstandort, so haben sich in den letzten zehn Jahren signifikante Tendenzen ergeben.

Während die Zahl der Gewerbebetriebe von 1998 auf 2008 von 1361 auf 1686 stieg, also ein jährliches Wachstum von 2,2 Prozent zu verzeichnen hatte, nahmen die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Mühldorf jährlich um 1,1 Prozent zu und zwar von 7393 (1998) auf 8290 (2008). Ein ebenso positives Wachstum gibt es im Bereich der Einpendler. Sie stiegen von 5023 (1998) auf 5906 (2008), ein Plus von knapp 900 Beschäftigten. Speziell das Verarbeitende Gewerbe baute in den letzten Jahren seine Bedeutung in Mühldorf aus, waren es 2002 noch zwölf Prozent Anteil an den Beschäftigten, waren es nach einer Sonderauswertung durch das Bayerisches Landesamt für Statistik 2007 schon 14 Prozent.

"Im Rahmen dieser Entwicklungsergebnisse sieht sich die Wirtschaftsförderung der Stadt auf dem richtigen Kurs mit ihren Bestrebungen, den Wirtschaftsstandort in seinen Rahmenbedingungen zu optimieren und den Unternehmen ein kooperativer und unterstützender Partner zu sein", erläuterte der Bürgermeister.

Mühldorfer Anzeiger/sb

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