Neues Dach schützt Gläubige und Kunstwerke

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Mößling- In gut zwei Wochen soll die Sanierung des Dachs der Mößlinger Kirche abgeschlossen sein.

Die Pfarrei hofft, dass in der nächsten Zeit auch das Innere des Gotteshauses renoviert wird. Die Chancen dafür sind allerdings völlig offen. Der Weg unter den Dachstuhl der Kirche Maria Himmelfahrt ist eng: Über die Empore, durch eine Geheimtür in der Orgel in einen winzigen Vorraum, über eine steile Treppe samt schmalem Durchgang in den Dachstuhl, aus dem der Blick überraschenderweise weit ins Hügelland jenseits der Isen fällt. Keine Dachschindel stört die Weite, die sich zwischen den Dachlatten abzeichnet. Hammerschläge zerstören die Stille des Mößlinger Morgens.

"Man kann sofort sehen, was gemacht wurde", sagt Kirchenpfleger Adolf Maderlechner und weist auf helle und dunklere Holzbalken hin, die das Dach bilden. Dunkel, das sind die alten, vermutlich originalen Balken aus dem 18. Jahrhundert, hell sind die neuen, mit denen die Zimmerleute die zum Teil verfaulten historischen ersetzt haben; ganz oder teilweise, je nach Zustand des alten Gebälks. Und natürlich immer in Abstimmung mit dem Denkmalamt und einem Statiker. Jetzt hofft Kirchenpfleger Maderlechner, dass auch der Innenraum in der nächsten Zeit renoviert wird, um die Schäden zu beseitigen und der Kirche wieder ein schönes Aussehen zu geben. Schließlich sei es über 30 Jahre her, dass das Gotteshaus in Mühldorfs nördlichestem Stadtteil renoviert worden sei. Maderlechner ist allerdings skeptisch, dass das Erzbischöfliche Ordinariat schnell zustimmen wird.

Lesen Sie mehr am morgigen Samstag im Mühldorfer Anzeiger

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