Stadtgespräche: Alle sollen mitreden

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Mühldorf hat sich eine gute Position in der Region erarbeitet. Ob Wohnen, Handel oder Dienstleistung: Die Stadt genießt einen guten Ruf. Die "Mühldorfer Stadtgespräche" sollen die Zusammenarbeit in der Stadt stärken, die Qualität erhöhen, und das Ansehen fördern.

Mühldorf - Die Stadt setzt große Erwartungen in die Auftaktveranstaltung für die Mühldorfer Stadtgespräche. Egal ob Geschäftsleute, Wirtschaftsvertreter, Rechtsanwälte, Ärzte oder Bürger: Alle sollen mitreden!

Alle sollen sich einbringen in einen Gesprächsprozess, an dessen Ende eine kontinuierliche Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt steht. "Das Wichtigste ist, dass möglichst viele mitmachen", sagt Astrid Reber von der Wirtschaftsförderung, die derzeit 600 Einladungen verschickt. Aber auch wer keine Einladung bekommt, ist eingeladen, zur Auftaktveranstaltung am 28. Oktober zu kommen.

Danach sollen drei Gruppen die Arbeit aufnehmen. Die Themenfelder hat ein Initiativkreis erarbeitet, der sich seit der Vorlage des Einzelhandelsgutachtens im Sommer trifft. In der ersten Gruppe soll es um die "Marke Mühldorf" gehen, um die Frage, wie sich die Stadt besser präsentieren kann. Die Kommunikation innerhalb der Stadt, zwischen ihren Gruppen und Institutionen ist Thema der zweiten Arbeitsgruppen. "Es geht um die Stärkung des Wir-Gefühls", betont Reber.

Einen konkreteren Auftrag hat die dritte Gruppe, die die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Wirtschafts- und Einzelhandelsstandorten in der Stadt verbessern soll. Koppelungseffekte nutzten heißt das im Fachjargon, einfacher ausgedrückt geht es um die Frage, wie die unterschiedlichen Standorte von einander profitieren können.

Um demGganzen einen professionellen und neutralen Rahmen zu geben, wird ein externer Moderator die Stadtgespräche leiten. Thomas Lepping hat nach eigenen Angaben seit vielen Jahren Erfahrungen in der Begleitung solcher Prozesse und sie in verschiedenen Städten Deutschlands erfolgreich durchgeführt.

Etwa drei Jahre veranschlagt Reber für die Stadtgespräche, die dann aber nicht zu Ende sein müssen. "Wir wollen in einen Prozess hereinwachsen, der zu einem Selbstläufer wird und ohne Moderator auskommt, weil die Leute selbst Verantwortung übernehmen.

Grundsätzlich, sagt Reber, geht Mühldorf von einer glänzenden Ausgangslage aus. Die Schwierigkeiten anderer Städte gebe es nicht: Sauberkeit, Sicherheit, ungepflegte Häuser in der Innenstadt oder große Leerstände seien keine Probleme Mühldorfs. "Wir haben einen wunderschönen Stadtplatz mit engagierten Hausbesitzern und ein großes Einzugsgebiet". Von dieser Ausgangsposition aus soll Mühldorf in den Stadtgesprächen weiterentwickelt werden.

Informationen erteilt Astrid Reber unter Telefon  08631/612205  .

hon/Mühldorfer Anzeiger

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