Mühldorf mit Spitzenzahlen

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Das Globus-Warenhaus ist einer der Magneten des Mühldorfer Einzelhandels.

Nürnberg/Mühldorf - Die Stadt Mühldorf hat in der Region ihre Position als stärkster Einzelhandelsstandort weiter ausgebaut. Dies belegen die Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung in Nürnberg (GfK).

Im letzten Jahr betrug der Einzelhandelsumsatz in Mühldorf 236,9 Millionen Euro.

Die Gfk hat in einem Vergleich die Kaufkraft und die Zentralitätsziffern der Städte Altötting, Burghausen, Mühldorf, Rosenheim und Waldkraiburg untersucht. Verglichen wurden die Zahlen aus dem Jahr 2003 mit denen aus dem letzten Jahr.

Die Stadt Altötting hatte im Jahr 2003 einen Einzelhandelsumsatz von 125,7 Millionen Euro, 2010 waren es noch 108,9 Millionen Euro. Die Einzelhandelsumsätze der Stadt Burghausen gingen im gleichen Zeitraum von 127,5 Millionen auf 110,8 Millionen Euro zurück. Ebenfalls sehr stark rückläufige Zahlen wurden für die Stadt Waldkraiburg ermittelt. Wurden in der Industriestadt im Jahr 2003 noch 121,1 Millionen im Einzelhandel umgesetzt, so sank die Zahl im letzten Jahr auf 102,6 Millionen Euro.

Als einzige Stadt konnte Mühldorf in diesem Zeitraum weiter zulegen. Im Jahr 2003 setzte der Einzelhandel in der Kreisstadt 169,7 Millionen Euro um. Im letzten Jahr gelang ein Einzelhandelsumsatz von 236,9 Millionen Euro. Der beste Wert seit diese Untersuchungen gemacht werden.

"Wir haben sehr deutlich zugenommen, was für die Einkaufsstadt Mühldorf ein hervorragendes Ergebnis ist, über das ich mich sehr freue. Dies bestätigt eindrucksvoll die Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik, die wir betreiben", freute sich Bürgermeister Günther Knoblauch.

Dieses Ergebnis hat auch Auswirkungen auf die Zentralitätskennzifffer, die die GfK ebenfalls ermittelt. Mit dieser Ziffer einer Stadt oder sonstigen Verwaltungseinheit wird das Verhältnis aus ihrem Einzelhandelsumsatz zur vor Ort vorhandenen Einzelhandels-relevanten Kaufkraft bezeichnet. Werte über 100 Prozent weisen auf eine Anziehungskraft hin, die die Stadt auf ihr Umland ausübt und deren Bewohner stärker zum Einkauf in ihrem Einzelhandel bewegt, als umgekehrt die eigene Bevölkerung ihre Kaufkraft nach außen trägt.

Die Stadt Mühldorf konnte ihre Zentralitätskennziffer von 186,2 im Jahr 2003 auf 258 im letzten steigern. Altötting sank von 196,1 auf 183, Burghausen von 131,3 auf 117 und Waldkraiburg von 101,3 auf 90. Verloren hat auch die Stadt Rosenheim, deren Ziffer im genannten Zeitraum von 223 auf 192 sank.

Der Einzelhandels-relevante Umsatz pro Person liegt in Mühldorf bei 13 315 Euro, 8643 Euro in Altötting, 6096 Euro in Burghausen und bei 4289 Euro in der Stadt Waldkraiburg. Die Stadt Rosenheim kommt auf 9879 Euro, Erding auf 8585 Euro und Traunstein auf 6339 Euro.

"Wir haben unser Ziel, die Einkaufsstadt Mühldorf in der Region weiter auszubauen, glanzvoll erreicht. Ich bin sehr zuversichtlich, dass wir diese Spitzenposition auch in Zukunft halten und weiter ausbauen werden. Die neuen Einzelhandelsgeschäfte wie H&M werden sicherlich weiter für die Zentralität unserer Stadt in der Region sorgen", ist sich Knoblauch sicher.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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