"Mühldorf App" soll auf den Markt kommen

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Mühldorf - Nach dem Vorbild von Burghausen will man in Mühldorf möglichst rasch eine "Mühldorf App" für Smartphones auf den Weg bringen. Das wurde nun bekannt. "Davon können mit Sicherheit nicht nur Hotelerie und Gastronomie profitieren", sagte Vorsitzender Markus Luczay.

Neben der Weihnachtsbeleuchtung beschäftigten sich die Mitglieder der Aktionsgemeinschaft in ihrer jüngsten Sitzung mit dem vierten verkaufsoffenen Sonntag Ende November sowie einer "Mühldorf App".

Nach dem Vorbild von Burghausen will die Aktionsgemeinschaft möglichst rasch eine "Mühldorf App" für Smartphones auf den Weg bringen. "Davon können mit Sicherheit nicht nur Hotelerie und Gastronomie profitieren", sagte Vorsitzender Markus Luczay. "Auch ein Händler- und Dienstleisterverzeichnis ist vorgesehen. Und in einem nächsten Schritt ganz gezielt eingespielte Werbung." Mitglieder der Aktionsgemeinschaft sollen dabei bevorzugt behandelt werden. Die Kosten bezifferte Luczay mit rund 3000 Euro - "für die Basisversion".

Finanziell sollte das zu stemmen sein, zumal die Aktionsgemeinschaft nach einem guten Jahr auf gesunden Beinen steht, wie Kassier Heribert Riedl deutlich machte. Rund 7500 Euro beträgt der Kassenstand, vor einem Jahr waren es gerade einmal 200 Euro. Zu verdanken hat das der Verein Aktionen wie "Das freundliche Mühldorf" oder die Neuwagenschau, die Geld in die Kassen gespült haben. Dem gegenüber stehen die größten Verlustposten mit den Nachtflohmärkten (minus 2300 Euro), der Musiknacht (2000 Euro), der "Tag der Vereine" (1400 Euro) und dem verkaufsoffenen Sonntag im Advent (1700 Euro).

Diesen letzten verkaufsoffenen Sonntag im Jahr, der heuer auf den 27. November fällt, bezeichnete Luczay als "Sorgenkind". "Wir haben schlicht kein vernünftiges Konzept." Neue Ideen seien gefragt - auch um die gesetzliche Vorgabe der "überregionalen Bedeutung" zu erfüllen. Um wetterunabhängig zu sein, will Luczay verstärkt unter den Arkaden aktiv werden. Von Marktständen bis zur "Fressmeile" sei vieles denkbar.

Stadtrat Max Oelmeier warf in diesem Zusammenhang die Frage auf, ob es angesichts des Aufwands den vierten Sonntag zu diesem Zeitpunkt überhaupt brauche. "Aus wirtschaftlicher Sicht ist der Tag auf jeden Fall ein Erfolg", stellte Vorstandsmitglied Michael Hell heraus. "Nur eine zündende Idee für das Rahmenprogramm fehlt."

Auch beim "Late-Night-Shopping" im Zusammenhang mit der Musiknacht - heuer am 8. Oktober - will die Aktionsgemeinschaft einiges besser machen als im vergangenen Jahr. "Damals haben wir es versäumt die Filialisten ins Boot zu holen", räumte Luczay ein. Darüber hinaus müsse man sich Gedanken machen, wie sich die "Leute noch mehr in die Geschäfte locken lassen."

ha/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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