Klage in allen Punkten abgewiesen

Dienstaufsichtsbeschwerde: Günther Knoblauch darf das sagen

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Traunstein/Mühldorf - Die Klage von Kämmerer Greß auf Unterlassung und Widerruf gegen Günther Knoblauch, Franz Strohmaier sowie dessen Ex-Ehefrau, wurde in allen Punkten abgewiesen.

Die Klage von Stadtkämmerer Thomas Greß auf Unterlassung und Widerruf gegen Günther Knoblauch, Franz Strohmaier sowie dessen Ex-Ehefrau, wurde in allen Punkten abgewiesen. Das hat der heutige Landtagsabgeordnete und Ex-Bürgermeister der Innstadt gestern bei einer Sitzung des Unterbezirks Altötting der SPD unter den Genossinnen und Genossen bekannt gegeben. Auf Nachfrage von innsalzach24.de beim Amtsgericht Traunstein bestätigte Pressesprecher Christian Sattelberger am Freitag, dass das Gericht keine Anhaltpunkte auf Ehrverletzung oder Unwahrheit in den Äußerungen von Günther Knoblauch sah.

Knoblauch hatte, „als Bürger“ wie er sagt, eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Greß eingereicht. „Das steht jedem zu“. In dieser Dienstaufsichtsbeschwerde geht es unter anderem um eine Verletzung der Loyalitätspflicht. Der Kämmerer soll Informationen an Stadtratsmitglieder weiter gegeben haben, das er so nicht hätte dürfen. Bei Besprechungen habe er sich krank gemeldet, obwohl er das laut Knoblauch nicht war. Außerdem geht es um angebliche Mauscheleien betreffend einer Grundstücksbewertung. Das Gericht entschied: Knoblauch darf das im Rahmen einer Dienstaufstichtsbeschwerde sagen und muss es nicht widerrufen. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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