Mit 60 Gästen aus Wirtschaft und Politik

Diskussionsrunde bei ESD

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+

Mühldorf am Inn - Humorvoller Schlagabtausch bei der ESD Dienstleistungsgruppe: 60 Gäste aus Wirtschaft und Politik diskutierten über neue Chancen für den Wirtschaftsstandort Mühldorf Nord.

Zur Einweihung des neuen Standorts an der Mühlbauerstraße hatte die ESD Dienstleistungsgruppe am 10. November zu einer Diskussionsrunde geladen. 60 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und dem Unternehmen sprachen über Standortfaktoren wie den Ausbau der A94 und weitere drängende Infrastrukturprojekte.

Geschäftsführer Maximilian Kammermeier nutzte seine Begrüßung, um Bürgermeisterin Marianne Zollner mit einem Augenzwinkern auf die Notwendigkeit einer Busverbindung für das Gewerbebiet hinzuweisen. „Wir freuen uns über die guten Rahmenbedingungen hier an unserem Standort, für die Sie durch ihre vorausschauende Politik die Weichen gestellt haben“, so Kammermeier. „Nur eine gescheite Busverbindung fehlt jetzt noch, sagen unsere Mitarbeiter.“

Die Bürgermeisterin war um keine Antwort verlegen: „Notwendigkeit erkannt. Wir werden eine Busverbindung in unserer Verkehrsplanung realisieren, wenn die Mittel dafür da sind. Bleiben Sie dran und haken Sie gerne immer wieder nach.“ Zollner betonte, dass sich die Stadt auf einem guten Wachstumskurs befindet und für Unternehmen und Arbeitnehmer vielfältige Perspektiven eröffnet.

Ziel: vielfältige Branchenlandschaft in Mühldorf

Eine aktive Regionalentwicklung und eine gezielte Wirtschaftsförderung werde auch in Zukunft dazu beitragen, dass sich neue Unternehmen und Gewerbe in Mühldorf ansiedeln – für eine vielfältige Branchenlandschaft. Dass viele Impulse zur Stadtentwicklung bereits greifen, geht auch auf die Arbeit ihres Vorgängers zurück. Der Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch referierte bei der ESD über den Status Quo des Autobahnausbaus und betonte, wie wichtig es für die Region sei, mit einer Stimme zu sprechen. Knoblauch würdigte, dass sich die ESD bei der Vergabe von Gewerken explizit um regionale Anbieter und Betriebe bemüht habe. „Diese regionale Solidarität ist wichtig“, so Knoblauch. Über einzelne Verkehrsinfrastrukturprojekte hinaus bleibe die gemeinsame Regionalvermarktung ein zentrales Zukunftsthema.

Bilder der ESD Diskussionsrunde am 10. November

Bilder der ESD Diskussionsrunde (1)

Bilder der ESD Diskussionsrunde (2)

„Danke, dass Du dich raushältst“ – Gelungene Unternehmensnachfolge bei der ESD

Bei aller politischen Diskussion, kam die Würdigung des neuen sehenswerten ESD-Gebäudes und die Rolle der Dienstleistungsgruppe als regional verwurzelter Arbeitgeber nicht zu kurz. Als Unternehmer und Arbeitgeber ist die ESD seit 1947 in Mühldorf vertreten und präsentiert sich als Familienunternehmen mit stolzer Tradition.

Jutta Kammermeier wirkt aktiv seit mehr als 30 Jahren in der Geschäftsleitung mit und gewährleistet damit Kontinuität in der Unternehmensleitung. Gemeinsam mit ihrem Sohn dankte sie ihrem Ehemann Maximilian Kammermeier sen. noch einmal für seine unternehmerische Leistung, die das kontinuierliche Wachstum der Gruppe und schließlich den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes erst ermöglicht habe. Zum gelungenen Stabswechsel bei der ESD gehöre auch, dass er alle operativen Tätigkeiten niedergelegt habe – aber noch beratend zur Seite stehe. Maximilian Kammermeier jun. brachte es auf den Punkt: „Danke, dass du dich raushältst – das ist nicht selbstverständlich.“

Pressemitteilung ESD

-ANZEIGE-

Zurück zur Übersicht: Mühldorf am Inn

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

der Inhalt dieses Artikels entstand in Zusammenarbeit mit unserem Partner. Da eine faire Betreuung der Kommentare nicht sichergestellt werden kann, ist der Text nicht kommentierbar.

Sie haben aber die Möglichkeit uns Ihre Meinung über das Kontaktformular zu senden.

Live: Top-Artikel unserer Leser