Bauträger klagt gegen Veränderungssperre am Stadtwall

„Der Gürtel muss erhalten bleiben, ohne Wenn und Aber“

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Mühldorf - Nun geht es vor Gericht. Auch bei einer Diskussion im Stadtrat bleiben die Fronten zwischen einem Bauträger und der Gemeinde verhärtert, was dessen Pläne für zwei Neubauten am Stadtwall angeht. 

„Der Gürtel muss erhalten bleiben, ohne Wenn und Aber“, sagte beispielsweise Oskar Rau (Grüne). Auch Bürgermeisterin Marianne Zollner pflichtete ihm darin bei, berichtet der Mühldorfer Anzeiger. Wie die Zeitung schreibt, hatte sie bereits im April letzten Jahres den Rat darüber informiert, dass die Städtebauförderung bei der Regierung von Oberbayern eine weitere Bebauung des Stadtwalls für problematisch hält. Dagegen will ein Bauträger zwischen bereits errichteten Mehrfamilienhäusern gerne noch zwei weitere Gebäude mit insgesamt 28 Wohnungen errichten. Der Stadtrat belegte das Gebiet allerdings mit einer sogenannten Veränderungssperre.

„Durch meine Pläne ist der Grünzug nicht tangiert", konterte Bauträger Johann Bachmaier, "Im Gegenteil: Die Stadt bekäme wie schon bei den anderen beiden Objekten noch zusätzliche Flächen, um den Korridor zu verbreitern.“ Die geplanten Häuser würden lediglich eine Lücke an der Hangkante schließen. Stadt und Rat sehen das aber anders. Bachmaier und eine Grundstückseigentümerin wollen nun vor dem Verwaltungsgerichtshof gegen die Sperre vorgehen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

  

Rubriklistenbild: © dpa

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