ÖDP: Mobilfunk Ursache für Todesfälle?

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Lohkirchen - ÖDP-Kreisrat Reinhard Retzer: "Die Folgen, die durch die Tetra-Technik in einem für das Gehirn gefährlichen Frequenzbereich zu befürchten sind, dürfen nicht außer Acht gelassen werden.“

Die Petition der Verbraucher- und Umweltorganisation „Diagnose Funk“ soll laut einem Schreiben des Landtagsamtes voraussichtlich am 26.01.2011 behandelt werden. ÖDP-Kreisrat Reinhard Retzer bat Landtagspräsidentin Barbara Stamm kürzlich, die Petitionen bezüglich des Behördenfunks BOS mit Tetra-Technik nicht auf die lange Bank zu schieben.

„Wir sind in keinster Weise gegen eine funktechnisch hochwertige Ausstattung der Behörden. Im Gegenteil: Gerade weil die Tetra-Technik in Gorleben versagt hat und weil sie in Tunnels und U-Bahnschächten nicht funktionert, ist die Technik nicht geeignet, die hohen Anforderungen an ein krisensicheres Funknetz zu erfüllen,“ so Retzer. „Daneben dürfen die Folgen, die durch die Tetra-Technik in einem für das Gehirn gefährlichen Frequenzbereich zu befürchten sind, nicht außer Acht gelassen werden.“ Die aktuelle Häufung plötzlicher Todesfälle auch und besonders von jungen Menschen müsse schon nachdenklich machen, ob die ungehemmte Nutzung von I-Phone, Handy und W-LAN-Technik nicht hinterfragt werden müsse.

Es sei ein Skandal, dass nach wie vor viel zu hohe Mobilfunkgrenzwerte die Grundlage für Genehmigungsverfahren von Sendeanlagen sind. „Diese Grenzwerte haben laut Gerichtsurteil keine Vorsorgecharakter, d. h. sie beanspruchen nicht für sich die Gesundheit der Menschen umfassend zu schützen.“ Hier wäre die Schwarz-Gelbe Bundesregierung gefragt.

Pressemitteilung ÖDP

Rubriklistenbild: © dpa

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