Sicherheit für Generationen

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Der neue Trinkwasser-Hochbehälter wurde feierlich eingeweiht. Von links: Stephan Rösner, Stefan Schalk, Günther Knoblauch und Hermann Behringer.

Mettenheim - Am Wochenende wurde in Solling der neue Trinkwasser-Hochbehälter eingeweiht, der von nun an die Wasserversorgung sichert.

Der neue Trinkwasser-Hochbehälter des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Mettenheimer Gruppe in Solling konnte am vergangenen Samstag feierlich eingeweiht werden. Der Zweckverband investierte 1,7 Millionen Euro für den Neubau und sicherte damit die Wasserversorgung für die nächsten Generationen.

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In Solling ist ein Hochbehälter entstanden, der in seinen zwei Becken jeweils 2350 Kubikmeter Fassungsvermögen hat. Er dient als Zwischenspeicher für die kontinuierliche Förderung von Brunnenwasser, gleicht die Abgabeschwankungen im Tagesverlauf aus und sorgt aufgrund seiner exponierten Höhenlage für einen ausreichenden Wasserdruck.

Der 1955 erbaute Hochbehälter musste sowohl von der Kapazität als auch von der Bausubstanz her erneuert werden. Nach umfangreichen Untersuchungen und Studien wurde vom Zweckverband beschlossen, den Bau eines neuen Hochbehälters mit zwei Kammern und den Abbruch des alten Hochbehälters in Angriff zu nehmen.

Bilder von den Bauarbeiten:

Startschuss für neuen Trinkwasser-Hochbehälter

Mit dem Spatenstich im Juni 2011 wurde dieser Beschluss in die Tat umgesetzt. Im Oktober dieses Jahres wurde der neue Hochbehälter in Betrieb genommen. Dem Wasserzweckverband gehören die Stadt Mühldorf und die Gemeinde Mettenheim sowie als Kooperationspartner die Gemeinde Lohkirchen an.

"Unser neuer Hochbehälter in Solling gewährleistet auch für künftige Generationen eine ausreichende und den strengen Hygienebestimmungen entsprechende Versorgung mit Wasser", stellte Verbandsvorsitzender und Mettenheims Bürgermeister Stefan Schalk heraus. Der Vorsitzende dankte allen am Bau beteiligten Firmen für die hervorragende Ausführung der Arbeiten.

"Durch den Bau des neuen Hochbehälters wurde ein wichtiger Teil unserer Wasserversorgungsanlagen auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Der neue Hochbehälter ist eine nachhaltige Investition zur Sicherung des kostbaren guten Trinkwassers", betonte Bürgermeisters Günther Knoblauch.

Er erteilte bei der Einweihung in Solling den Privatisierungstendenzen bei der Wasserversorgung eine klare Absage. "Die Wasserversorgung für unsere Bürger ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge, die auch in Zukunft von der öffentlichen Hand vorgenommen werden muss", verdeutlichte der Mühldorfer Bürgermeister.

Stephan Rösner, Chef der Mühldorfer Stadtwerke, stellte heraus, dass im Gebiet des Zweckverbandes Wasser reichlich und in bester Qualität vorhanden sei. Auch er betonte, dass eine sichere und zuverlässige Wasserversorgung ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge sei und deshalb eine kommunale Pflichtaufgabe bleiben müsse. "Auch ich möchte mich bei dem federführenden Ingenieurbüro Behringer und allen Firmen bedanken. Wir haben gemeinsam dafür gearbeitet, dass die Kosten von 1,7 Millionen Euro eingehalten werden konnten", sagte Rösner. Er forderte die Bürger auf, das Mühldorfer Trinkwasser zu verwenden, denn es ist nach seinen Worten gleichwertig wie das Trinkwasser aus dem Supermarkt. Die kirchliche Weihe des neuen Trinkwasser-Hochbehälters nahmen Dekan Roland Haimerl und die evangelische Pfarrerin Gundi Krischozk vor.

sb/Mühldorfer Anzeiger

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