Maibäume so weit das Auge reicht

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Landkreis - Zahlreiche Maibäume sind traditionsgemäß am Sonntag in der Region aufgestellt worden. Natürlich durfte auch ein zünftiges Maifest nicht fehlen. Wir haben einige Bilder zusammengetragen.

Viele starke Männer ließen am Sonntag ihre Muskeln spielen - anders wären die meterlangen Maibäume in den einzelnen Gemeinden auch kaum aufzustellen gewesen - ein wunderschöner Maibaum ziert jetzt vielerorts die Landschaft.

Hier einige Maibaumaufstell-Bilder:

Elsenbach

Maibaum-Aufstellen in Elsenbach

Gemeinden Landkreis Mühldorf

Maibaum aufstellen Landkreis Mühldorf

Kirchdorf

Maibaumaufstellen in Kirchdorf

Maithenbeth

Maibaumaufstellen in Maitenbeth

Aschau

Maibaumaufstellen in Aschau am Inn

Auch in Töging wurde heuer nach drei Jahren wieder ein Maibaum aufgestellt. Die Feuerwehr Töging und der Trachtenverein Enzian schmückten gemeinsam den Baum, der mit seiner Krone 25 Meter hoch ist. Weil das Aufstellen des Baumes zugleich ein Segenswunsch ist für den gesamten Ort, passten sie natürlich gut auf, um ihn vor den Maibaumdieben zu schützen. Mit Rufen und Anfeuern wurde der Maibaum mit starker Männerkraft nach oben gewuchtet. Der Trachtenverein sorgte für Musik und Tanz.

Maibaum aufstellen Töging

Maibaumaufstellen der Mehringer Feuerwehr und Wildschützen

Zum großen Familienfest wurde am Sonntagnachmittag das Maibaumaufstellen in Mehring unter ziemlich bewölktem und zeitweise recht regnerischem Himmel. Auf der Wiese vor dem Gasthaus Schick drängten sich dennoch zahlreiche Zuschauer um das Spektakel zu verfolgen.

Maibaumaufstellen in Mehring

Bereits um 6 Uhr morgens hatten sich die Helfer eingefunden um den Baum herzurichten, der für die kommenden zwei Jahre den Ort schmücken soll. Franz Tichy zog mit seinem alten Eicher-Bulldog den Maibaum und die darauf sitzenden Kinder auf die Festwiese. Diesem Gespann gingen die etwa 40 Mitglieder der „Musikkapelle St. Georg“ voraus und spielten unter der Leitung von Bernhard Waas auf.

Die starken Mehringer ließen sich nicht lange betteln: innerhalb kürzester Zeit hatten sich genügend Mehringer gefunden um unter dem Kommando von Johann Lindner jun. und mittels Schwaiberl und Irx'nschmalz den Baum aufzustellen – dabei wirkten die obligatorischen Trinkpausen wahre Wunder.

Nach getaner Arbeit hatten gegen 15 Uhr die „Mehringer Amseln“ mit Susanne Beutlhauser an der Quetsch'n ihren großen Auftritt, der vom Publikum ausgiebig beklatscht, aber von einem Regenschauer vorzeitig beendet wurde. Während des Regenschauers drängten sich die Gäste unter den Pavillions an den Verkaufsständen und danach bis 22 Uhr an der Bar.

Zwischenzeitlich spielten die Hobbyfußballer zu Füßen des neu aufgestellten Maibaums, was von jenen Zuschauern viel umjubelt wurde, die nicht vor dem Regen geflüchtet waren. Lag der hohe Anteil am weiblichen Publikum vielleicht daran, dass eine Mannschaft „oben ohne“ spielte um sie auseinander zu halten zu können?

Christian Birke

Rubriklistenbild: © re

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