LTE-Funk versorgt 85 Prozent

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Laut Vodafone ist der Landkreis gut über die Funktechnologie LTE versorgt. Im Gegensatz zu den Outdoor genannten Bereichen (gelb) benötigen Benutzer und Indoor (orange), eine zusätzliche Antenne, um das Funksignal zu verstärken. Mobile Telekommunikation ist über die gängigen Mobilfunkstandards UMTS (pink) und GSM (hellblau) möglich.

Mühldorf - Wie kann schnelles Internet kostengünstig realisiert werden? In weiten Teilen des Landkreises ist die Versorgung bereits über Funk möglich.

Die flächendeckende Versorgung mit schnellem Internet über Glasfaserkabel ist vielerorts zu teuer. Vodafone versorgt derzeit nach eigenen Angaben 85 Prozent des Landkreises mit der Funktechnologie LTE (Long Term Evolution), die Kunden nutzen können.

Seit einem Jahr baut Vodafone das Breitbandnetz LTE aus. In diesen zwölf Monaten seien zehn LTE-Standorte in Betrieb genommen. "85 Prozent aller Haushalte im Landkreis haben jetzt mobiles Breitband", erklärt Dr. Margarete Steinhart von Vodafone. Voraussetzung: Sie sind Kunden von Vodafone.

Steinharts Angaben zufolge habe man in erster Linie bestehende Funkmasten genutzt, um Sendeanlagen zu installieren. Im Großhaager Forst und Haag, in Reichertsheim und am Glatzberg bei Aschau, in Ampfing und Metenheim sowie im Süden in Jettenbach, in Mühldorf-Ost und etwas nördlicher davon in Niederbergkirchen und Niedertaufkirchen sei es bereits möglich mobiles Internet zu nutzen. Garantiert seien Bandbreiten von drei Megabit pro Sekunde, sagt Steinhart. Möglich seien bis zu 50 Megabit pro Sekunde, durchschnittlich surfen Kunden mit zehn Megabit. Dafür sei es jedoch mitunter nötig das Funksignal über Außenantennen zu verstärken.

Wie es bei Vodafone weiter heißt, sollen noch heuer unterversorgte Gebiete von der Landkreiskarte verschwinden. Laut Steinhart sind der Ausbau von Standorten in Mühldorf-West, in Waldkraiburg, Taufkirchen, Neumarkt-St. Veit, in Rattenkirchen und Buchbach sowie in Maitenbeth geplant, zusätzlich sei auch eine Erschließung Teisings an der B12 geplant, um bis Ende des Jahres 100-prozentige Anbindung zu gewährleisten.

Schon jetzt stehe der Landkreis Mühldorf, was die flächendeckende Versorgung betrifft, an dritter Stelle aller Landkreise in Bayern, sagte Steinhart. Sie stellte heraus, dass die Funktechnologie LTE große Potenziale biete, vor allem größere Mobilität werde durch die Funktechnologie geschaffen, erste Handys, die über LTE funktionierten, gebe es bereits.

je/Mühldorfer Anzeiger

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