IHK setzt sich für Bau der B15 neu ein

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Landshut/Mühldorf/Rosenheim - Die Stimmen der Befürworter der B15 neu werden immer zahlreichen: Jetzt hat die IHK eine Resolution veröffentlicht.

Die B15 neu ist eines der umkämpftesten Verkehrsprojekte in Bayern. Nachdem in den letzten Jahren eine Reihe von Gegnern des Verkehrsprojekts mit Bürgerinitiativen und Demonstrationen auf sich aufmerksam gemacht haben, wählen nun mehr und mehr die Befürworter der B15 neu den Gang an die Öffentlichkeit. Erst vor einigen Wochen hatten 92 Unternehmer aus dem Landshuter Raum die Initative "Pro B15 neu" gegründet.

Jetzt hat sich auch die IHK in die Debatte eingeschaltet. Die IHK-Gremien Landshut, Altötting-Mühdorf und Rosenheim haben eine gemeinsame Resolution zur B15 neu veröffentlicht und Andreas Scheuer, dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, übergeben. Die Gremien eint ein gemeinsames Ziel: Die durchgängige Fertigstellung der B15 neu von Regensburg über Landshut bis ins Inntal - und das so schnell wie möglich.

"B15 neu wichtig für Internationalisierung der Unternehmen"

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Die IHK-Gremien zeigen sich überzeugt, dass die B15 neu unerlässlich ist "für eine weitere positive wirtschaftliche Entwicklung, den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und ist damit wesentlich für die Prosperität einer ganzen Region". Aus Sicht der Wirtschaft in der Region sei die B15 neu schlicht "die wichtigste Nord-Süd-Verbindung im östlichen Bayern und eine der bedeutendsten Entwicklungsachsen für den gesamten Wirtschaftsraum".

Für die IHK wäre mithilfe der B15 neu der Lückenschluss zwischen den Bundesautobahnen A 3 bei Regensburg, der A 92 bei Landshut, der A 94 bei Dorfen sowie zur A 8 und A 93 möglich. Dies wiederum könne die stark ausgeprägte Internationalisierung der ansässigen Unternehmen weiter unterstützen.

B15 neu für 91 Prozent der Unternehmen wichtig

Die IHK sieht sich als Stimme der lokalen Wirtschaft. Rund 48.000 Unternehmen aus Handel, Industrie und Dienstleistungen würden von der IHK in Landshut, Altötting, Mühldorf und Rosenheim repräsentiert. "Eine Umfrage des Industrie- und Handelsgremiums Landshut hat im Übrigen ergeben, dass rund 91 Prozent der befragten Unternehmen die Verwirklichung der B 15 neu für wichtig erachten, mehr als 72 Prozent sogar für sehr wichtig", heißt es in der Resolution.

IHK fordert "Vordringlichen Bedarf plus"

 Die konkrete Forderung der IHK-Gremien ist, dass alle Streckenabschnitte bis zur Anschlussstelle A 8 im Verkehrswegeplan dem "Vordringlichen Bedarf plus (VB+)" zugeordnet und gemeinsam verwirklicht werden. Außerdem sollen "ausreichend Finanzmittel für diese überregional bedeutenden Maßnahmen sichergestellt werden".

Rubriklistenbild: © dpa

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