SPD will regionale Wirtschaft stärker fördern

SPD-Abgeordnete fordern mehr Geld für Direktvermarkter in der Landwirtschaft

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Mühldorf/Altötting/Traunstein: Die SPD fordert stärkere Investitionen in die Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Produkten. Die beiden Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Günther Knoblauch sind sicher: Direktvermarktung stärkt die regionale Wirtschaft und schafft Transparenz für die Verbraucher.

Wie viele Direktvermarkter es in Bayern gibt und wie diese durch die Staatsregierung unterstützt werden, das wollte die Landshuter SPD-Abgeordnete Ruth Müller vom Landwirtschaftsministerium wissen. Die wenig detailreiche Antwort auf ihre Anfrage legt jedoch offen, dass bayernweit im Zeitraum von 2010 bis 2016 nur knapp 2.536.000 Euro investiert wurden. Schlusslicht bei der Förderung sind die drei heimischen Landkreise Altötting, Mühldorf und Traunstein mit je nur 34.177, 2.800 und 3.750 Euro, auf Oberbayern entfielen insgesamt gut 600.000 Euro.

„Das muss sich dringend ändern“, fordert der heimische SPD-Landtagsabgeordnete Günther Knoblauch, „damit die Familienbetriebe in der Landwirtschaft gestärkt werden.“ Konkret fordern Müller und Knoblauch, dass die Vorgaben bei der Direktvermarktung, beispielsweise beim Betrieb von Milchtankstellen, überprüft und erleichtert werden. Weiterhin sollte umgehend die Erfassung der regionalen Direktvermarkter erfolgen, um entsprechende Förderungspotenziale offenzulegen.

Darüber hinaus muss die Ernährungsbildung in den Schulen verstärkt werden. Nur mit einem ausreichenden Bewusstsein für lokalen Konsum kann Vermarktung vor Ort gelingen. „Hier geht es nicht um eine romantische Idylle, sondern um die Wertschöpfung im ländlichen Raum und den Wunsch der Verbraucher, die Herkunft der Produkte zu kennen und zu erleben!“, mahnt Knoblauch.

Pressemitteilung des Abgeordneten Günther Koblauch

Rubriklistenbild: © Picture Alliance

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