Förderpreis für Seniorenpolitik

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Mühldorf - Der Landkreis Mühldorf hat den Förderpreis „kommunale Seniorenpolitik“ des Sozialministeriums im Bezirk Oberbayern gewonnen. Ministerin Christine Haderthauer überreichte ihn stellvertretend an Claudia Holzner und Marion Scheuerer vom Landratsamt Mühldorf.

„Die Preisträger haben erkannt, dass für die Belange älterer Menschen etwas getan werden muss“, begründete Haderthauer die Wahl. Die Ministerin zeichnete insgesamt 32 Kommunen und Landkreise aus, in Oberbayern bekamen neben dem Landkreis Mühldorf, der den ersten Preis erhielt, die Landkreise Eichstätt, Fürstenfeldbruck und Berchtesgadener Land gemeinsam einen dritten Preis.

Der Preis ist mit insgesamt 279 000 Euro für alle Preisträger dotiert. Abteilungsleiterin Holzner sieht die Einbeziehung der Gemeinden und Bürger als das Besondere des Konzepts im Landkreis Mühldorf an. „Wie wollen wir im Landkreis leben?“, sei die Fragestellung, es gehe darum den Menschen den demografischen Wechsel begreifbar zu machen und sie zu Eigenverantwortung und eigenem Tun zu motivieren. „Wir haben nicht am grünen Tisch geplant sondern mit den Bürgern und Gemeinden gesprochen.“

Auf die Fragebogenaktion im Sommer 2009 folgten Bürgergespräche in den Kommunen. Dabei sei für jede Gemeinde eine eigene Analyse erarbeitet und individuelle Handlungsfelder aufgezeichnet worden. Jetzt liegt es laut Holzner an den Städten und Gemeinden, das Konzept als Grundlage für kommende Entscheidungen einzusetzen. Der Landkreis unterstütze die Gemeinden, wenn es um landkreisweite Beratungsangebote gehe. Landrat Georg Huber freute sich über die Auszeichnung: „Die Arbeit des Landkreises und der Gemeinden ist im Sozialministerium auf fruchtbaren Boden gestoßen“, sagte er und sprach von einem Beginn: „Ich hoffe, dass der Preis dazu anregt, dass Städte und Gemeinden noch enger zusammenarbeiten.“

Im Landkreis sind alle 31 Kommunen in das Konzept eingebunden, Huber glaubt, dass Städte und Gemeinden dem Konzept sehr offen gegenüberstehen.

hon/Mühldorfer Anzeiger 

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