Konjunkturspritze für das Handwerk

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Architekt Thomas Schwarzenböck (links) und Bürgermeister Franz Ehgartner (rechts) beim ersten Spatenstich.

Obertaufkirchen - Bürgermeister Franz Ehgartner aus Obertaufkirchen gab gestern das Startsignal für die energetische Sanierung der Grundschule Obertaufkirchen.

Als erste Kommune im Landkreis Mühldorf geht die Gemeinde Obertaufkirchen damit an die bauliche Umsetzung einer Maßnahme aus dem Konjunkturpaket II des Bundes und des Freistaats Bayern.

Die Baumaßnahme beinhaltet die energetische Modernisierung des Klassenzimmertraktes mit der Wärmedämmung der Außenwände, dem Austausch der Fenster an der Westfassade, der Dämmung der obersten Geschossdecke und dem Einbau einer modernen Holzpelletsheizung.

Die Gesamtkosten von rund 345000 Euro werden mit einem Fördersatz von 87,5 Prozent, rund 302000 Euro, vom Bund und vom Freistaat bezuschusst. Die energetische Sanierung des Klassenzimmertraktes erfolgt in den bevorstehenden Sommerferien; die Erneuerung der Heizanlage ist für das kommende Jahr geplant.

"Mit der raschen Umsetzung des Bauprojektes setzt die Gemeinde nicht nur zeitnah Impulse für die regionalen Handwerksbetriebe und Baufirmen, sondern auch ein deutliches Signal in Sachen Klimaschutz und Energieeinsparung", so Obertaufkirchens Bürgermeister Franz Ehgartner.

Für die Gemeinde ist die Berücksichtigung ihrer Bewerbung ein großer Erfolg. Im Landkreis wurden nur 13 von 31 Landkreisgemeinden bei der Auswahl der Förder-projekte im Rahmen des Konjunkturpaketes II durch die Regierung von Oberbayern bedacht. In dem Förderprogramm zur energetischen Modernisierung von Schulen kamen neben der Gemeinde Obertaufkirchen nur vier weitere Landkreisgemeinden zum Zuge.

Für Bürgermeister Franz Ehgartner ist dies auch Ergebnis der guten Arbeit der Gemeindeverwaltung und des Gemeinderats: "Die Auswahl des von uns vorgeschlagenen Projektes beruht auch auf der hervorragenden Qualität der gemeindlichen Be-werbung. Diese berücksichtigt die wichtigsten Kriterien des Förderprogramms, die energetische Wirksamkeit, die ökologische Nachhaltigkeit und die schnelle Umsetzbarkeit des Projektes, optimal." Dank hierfür gebühre sowohl dem Architekten Thomas Schwarzenböck als auch der Gemeindeverwaltung und dem Gemeinderat.

Mühldorfer Anzeiger/feh

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