Juckende Schattenseite des Sommers

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Das feuchtwarme Wetter sorgt auch im Landkreis Mühldorf für eine Mückenplage.

Mühldorf - Wie lange die Invasion der Stechmücken andauern wird? "Das kann man nicht genau sagen, es hängt wiederum von der Witterung ab."

Besonders schlimm sei die Mückenplage in gewässernahen Gebieten, am Inn aber auch am Gartenteich. Auf alle Fälle: "Gespritzt wird nicht im Landkreis seitens des Landratsamtes, so wie kürzlich am Chiemsee."

Die von Mücken Geplagten, zum Beispiel die Anwohner in Mühldorf Süd, das derzeit wie ein Anwohner sagt "so schlimm wie noch nie" von den Stechmücken heimgesucht wird, sollten einiges beachten. Das oberste Gebot nach dem Mückenstich lautet: nicht kratzen! Während des Saugens spritzt die Mücke einen kleinen Giftcocktail in den Stichkanal, um die Gerinnung des Blutes zu verhindern. Kurz danach entsteht eine rote Quaddel, die sich in eine stark juckende Papel umwandelt, die nach ein paar Tagen vergehen würde, wenn wir nicht kratzen."

Aber wer hält das schon aus. "Wenn durch Kratzen eine offene Wunde entsteht, können Erreger in die Haut eindringen und eine Entzündungskaskade auslösen - bis hin zur Blutvergiftung", warnt der Dermatologe. "Dann hilft nur noch Cortisonsalbe oder Antibiotika."

Um es gar nicht so weit kommen zu lassen, hat Antal einige Tipps: "Verwendung von Repellents (etwa Autan), Moskitonetze über dem Bett und lange Kleidung tragen, besonders abends". Da Mücken auch auf Körperausdünstungen "fliegen", sollte man öfter Duschen oder Baden, die Stichstellen kühlen und Antihistaminika-Gelees oder sogenannte "Insektenstifte" auftragen.

eig/Mühldorfer Anzeiger

Lesen Sie dazu auch:

Zzzzzz - Die besten Tipps gegen die Mückenplage!

Zurück zur Übersicht: Region Mühldorf

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser