Illegale Datenspeicherung durch EC-Karten

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Die Firma "Easycash" speicherte jahrelang illegal Kundendaten.

Mühldorf/Berlin - "Easycash" speicherte jahrelang Kontodaten von Millionen Kunden unter dem Deckmantel der Limitprüfung - eigentlich teilte sie aber Kunden in Kategorien ein.

Anlässlich des bekanntgewordenen Datenschutzskandals im Zusammenhang mit der Firma "Easycash" erklärt der heimische Bundestagsabgeordnete und innen- und rechtspolitische Sprecher der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Stephan Mayer: "Es darf nicht hingenommen werden, dass Bürgerinnen und Bürger aufgrund ihres Einkaufsverhaltens, ihrer Bezahlpräferenz oder ihrer finanziellen Situation in ein Schema "guter Kunde" beziehungsweise "schlechter Kunde" gepresst werden."

Es steht, so Stephan Mayer, außer Frage, dass Daten gespeichert werden, um damit EC-Zahlungen abzuwickeln. Eine Speicherung nicht gedeckter Konten in einer Sperrdatei zum Schutz des Einzelhandels sei datenschutzrechtlich auch vertretbar.

Der EC-Netzbetreiber "Easycash" habe aber in den letzten Jahren unter dem Deckmantel der Limitprüfung Daten von Millionen von Kunden gespeichert, um diese in Kategorien einzuteilen. Mayer: "Ich bin überzeugt, dass einem großen Teil der betroffenen Kunden nicht bewusst war, welche Folgen die Bezahlung mit der EC-Karte haben kann." Es müsse jetzt zu einer lückenlosen Aufklärung und gegebenenfalls zu einer Schließung von Gesetzeslücken, die die Firma "Easycash" genutzt hat, kommen. Die Speicherung von Kontodaten ist eine Speicherung von personenbezogenen Daten, deren Schutz es zu gewährleisten gilt.

Pressemitteilung Stephan Mayer, MdB

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