Hundebesitzerin weist alle Vorwürfe zurück

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Mühldorf - Der Hundebiss auf der Innbrücke hat ein Nachspiel. Die Halterin des Hundes, der eine Frau gebissen hat, hat Vorwürfe zurück gewiesen, sie habe dem Opfer nicht geholfen.

"Ich bin sofort losgerannt und habe noch versucht, Timmy abzurufen, dies war aber leider nicht mehr möglich", schreibt die Mühldorferin in einer Stellungnahme. Zehn Sekunden später sei sie bei ihrem Hund gewesen, habe ihn am Halsband zurück gezogen und an einem Gartenzaun angebunden. Die Frau verwehrt sich gegen den Vorwurf, ihr Hund sei aggressiv: "Timmy ist sehr gut erzogen und noch nie gegen Menschen aggressiv geworden."

Das Opfer und ihre Helferin bleiben dagegen bei ihrer Darstellung, dass sie  nicht geholfen habe. Die Besitzerin von Timmy habe ihren Hund lediglich aus einiger Entfernung gerufen, sagte Andrea F., die Bisswunden davon trug, als sie sich zwischen ihren Hund und Timmy stellte und den Angreifer anschrie. Autofahrerin Sonja Stölzl erklärte, Timmy habe von dem Opfer abgelassen, dann habe sie, Stölzl, mit dem Auto angehalten und dem Opfer geholfen. Erst danach sei die Hundebesitzerin gekommen und habe gesagt, dass ja nichts passiert sei.

Bilder vom Opfer und seinem Hund

Frau von Hund gebissen

In ihrer Stellungnahme entschuldigt sich die Hundehalterin: "Es ist schlimm, was passiert ist, dass mein Hund nach Frau Fischer geschnappt hat. Es tut mir leid wegen der Verletzungen, für diese werde ich auch aufkommen."

hon/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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