Zukunft dreimal unsicher

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Auf Privatgrund steht der Glascontainer in Haigerloh. Da somit der Grundstückseigentümer dafür haftet, soll der Container entfernt werden.

Heldenstein - Wie geht es weiter mit der Isenbrücke? Was tun mit dem öffentlichen Telefon, an dem sich Randalierer zu schaffen machen? Der Gemeinderat hatte einiges zu diskutieren.

Die baufällige Isenbrücke bei Ornau wird zwar entwidmet, soll aber als Teil eines Privatweges für Fußgänger und Radfahrer zugänglich bleiben.

Wie bereits im November erörtert wurde, ist die Isenbrücke bei Ornau seit 11. November 2010 wegen Baufälligkeit gesperrt. Die Gemeinde beabsichtigt derzeit nicht diese wieder herzustellen, sondern strebt eine Entwidmung der Brücke an.

Ein Anwohner aus Waldsberg hingegen würde die Brücke gerne übernehmen und sie in Eigenleistung instand setzen. Zwischenzeitlich ist offenbar auch gesichert, dass die Brücke der Allgemeinheit, zumindest für Fußgänger und Radfahrer, erhalten bleibt. Einer entsprechenden Nutzung des Privatweges wird demnach zugestimmt. Die Gemeinderäte stimmten, sofern zuvor eine schriftliche Vereinbarung über die Nutzung der Brücke getroffen wird, der Entwidmung zu.

Kaputt: Der letzte verbliebene öffentliche Fernsprecher Heldensteins soll entfernt werden.

Bürgermeister Helmut Kirmeier hatte unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntmachungen auch noch zwei unerfreuliche Mitteilungen zu machen. Einerseits muss wohl der Altglascontainer im Ortsteil Haigerloh entfernt werden. Dieser steht nämlich auf Privatgrund, was dazu führt, dass der Grundstückseigentümer für den Containerstandort und beispielsweise für Schäden durch Glasscherben haftet. Diese Bürde möchte der Eigentümer nicht auf sich nehmen. Sollte sich kein Alternativstandort in Haigerloh finden lassen, wird es dort künftig wohl keinen Sammelcontainer mehr geben.

Ebenfalls gefährdet ist der letzte öffentliche Fernsprecher in Heldenstein. Dieser befindet sich im Buswartehäuschen an der Kirchstraße. Laut Telekom, die den Fernsprecher betreibt, ist dieser derart unwirtschaftlich, dass er entfernt werden soll. Gemeinderat Gerhard Grochowski erinnerte daran, dass der Fernsprecher immerhin auch die Funktion eines Notrufes erfüllt. Er würde es sehr bedauern, wenn das Telefon entfernt werden sollte und regte an seitens der Gemeinde der Telekom die Bedenken gegen den Rückbau schriftlich mitzuteilen.

Derzeit ist das Telefon jedoch ohnehin nicht funktionstüchtig, offensichtlich ist es durch Vandalismus zerstört worden.

jhg/Mühldorfer Anzeiger

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