Mühldorfs neue Pfarrerin

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Durch Handauflegen wurde Susanne Vogt als neue Pfarrerin der Erlöserkirche in ihr Amt eingeführt. Von links: Verena Quest und Annemarie Müller aus Glonn, Pfarrerin Gundi Krischock, Dekanstellvertreter Christian Peiser und Vertrauensmann Burkhard Schröder.

Mühldorf - Mit Susanne Vogt hat die Stadt wieder eine Pfarrerin. Zur Einführung erschienen Gäste aus Tansania und Ungarn, sowie MdB Mayer und Bürgermeister Knoblauch.

Über ein Jahr musste Ampfings Pfarrerin Gundi Krischock neben ihrer eigenen die evangelische Erlöserkirche Mühldorf mitbetreuen. Wie der Vertrauensmann des Kirchenvorstandes Burkard Schröder bestätigte, hat Krischock die Doppelaufgabe trotz einiger verständlicher Engpässe gut gelöst. Am Samstag nun war diese Zeit vorbei und die neue Pfarrerin Susanne Vogt wurde in einem festlichen Gottesdienst vom stellvertretenden Dekan Christian Peiser feierlich in ihr Amt eingeführt. Der Posaunenchor Ampfing-Mühldorf unter der Leitung von Christine Müller und der evangelische Kirchenchor unter Mariola Libera sorgten im voll besetzten Gotteshaus für einen entsprechenden musikalischen Rahmen. Außer zahlreichen Gläubigen, Vertretern aus Wirtschaft und Politik waren auch Gäste aus Mühldorfs ungarischer Partnerstadt Cegléd und einem Partnerdekanat aus Tansania anwesend.

Pfarrerin Vogt stellte sich und die Gemeinde unter den Schutzschirm Gottes.

Nach dem Verlesen Ernennungsurkunde des Landesbischofs durch Pfarrer Hans Ulrich Thoma, den Senior des Dekanats, in der die Aufgaben eines Seelsorgerin klar benannt werden, verglich Pfarrer Peiser das Leben evangelischer Pfarrer und Pfarrerinnen mit dem Leben der Nomaden. Wenn ein Pfarrer mit einer Gemeinde eine Zeit lang in Freude und Leid und Gebet anvertraut ist, dann werde er zu neuen "Weidegründen" gerufen. Er wünschte der Pfarrerin, die noch "schöne, unabgelaufene Füße" habe, segensreiche Arbeit in ihrem Wirkungsbereich. In einem feierlichen Akt führte er sie mit ihren vier Assistenten durch Handauflegen in das Amt ein.

In ihrer Predigt über einen alttestamentarischen Text bezeichnete Pfarrerin Susanne Vogt ihr neues Amt als Auftrag Gottes. Sie wolle mit immer neuen Veränderung Erfahrungen sammeln und geistig beweglich bleiben. Unter Gottes Schutz und Schirm wolle sie Gemeinschaften bilden und Zusammenhalt anbieten. "Glaube braucht Gemeinschaft und Übung" sei eins ihrer Ziele in dieser Kirchengemeinschaft. Mit einer Abendmahlsfeier beschloss sie den Gottesdienst.

Beim abschließenden Empfang im Gemeindesaal überbrachten Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer, Bürgermeister Günther Knoblauch, Jakob Mayer für die Schulen, Pfarrer Thoma für das Dekanat, Schwester Ulrike für die katholische Stadtkirche, Pfarrer Zoltan Peter für Cegléd und Vertrauensmann Schröder Glück- und Segenswünsche und überreichten symbolische oder persönliche Geschenke.

Gerührt bedankte sich Pfarrerin Susanne Vogt und versprach, sich voll und ganz für die Gemeinde einzusetzen.

nz/Mühldorfer Anzeiger

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