Geschichtsverein verleiht Preis

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Mühldorf - Der Geschichtsverein Heimatbund verleiht heuer erstmals den „Mühldorfer Geschichtspreis“. Er geht an Schüler des Franz-Marc-Gymnasiums in Markt Schwaben. ++Video++

Der Grundkurs Politik und Zeitgeschichte des Franz-Marc Gymnasiums markt Schwaben hat die Ausstellung „Der Todeszug Mühldorf-Seeshaupt-Tutzing. Stationen eines Eisenbahntransportes von jüdischen KZ-Häftlingen in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs“ erarbeitet. Dafür erhalten die Schüler den Mühldorfer Geschichtspreis, der heuer erstmals verliehen wird.

Er ist Dr. Hans-Rudolf Spagl gewidmet, der sich jahrzehntelang ehrenamtlich für Heimat-und Kulturgeschichte, das Heimatmuseum und den Geschichtsverein eingesetzt hat.

Der Mühldorfer Geschichtspreis soll jetzt jährlich verliehen werden. „Der Geschichtsverein berät über die Preisträger und er bestimmt sie. Es können aber auch Vorschläge eingereicht werden“, sagt der 1. Vorsitzende Dr. Reinhard Wanka. Jeder, der sich durch Forschungsergebnisse, Veröffentlichungen oder wissenschaftliche Arbeiten um die Geschichte unserer Region verdient gemacht habe, komme für den Preis in Frage.

Die Ausstellung der Schüler aus Markt Schwaben wird im Mühldorfer Rathaus am 24. Juni um 19 Uhr eröffnet. Dort erhalten sie auch den Geschichtspreis. Bis 13. Juli kann die Ausstellung im Rathaus von Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr und Freitag von 9.00 bis 12.00 Uhr besichtigt werden.

Anette Mrugala

Rubriklistenbild: © Anette Mrugala

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