Mehrgenerationenhaus: Förderung soll weiterlaufen

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Mühldorf - Im Rahmen der Familienförderung ist das Mehrgenerationenhaus ein besonders wichtiger Baustein. Die Förderung des Bundes für dieses Angebot im Haus der Begegnung in Mühldorf läuft im nächsten Jahr aus.

Bürgermeister Günther Knoblauch hat sich mit einem Schreiben an Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder gewandt und gebeten, die Förderung des Mehrgenerationenhauses über das Jahr 2013 zu sichern. Knoblauch stellte in einem Schreiben heraus, dass im Bereich der Kinderbetreuung, der Integration oder bei der Einbindung der Senioren in den familiären Alltag nicht gespart werden sollte. "Die innovative und engagierte Arbeit der Arbeiterwohlfahrt im Haus der Begegnung zum Wohle aller Generationen wird inzwischen landesweit gelobt. Leider ist eine Weiterfinanzierung wegen der anhaltenden kommunalen Finanzkrise äußerst schwierig, darum bitte ich um Ihre Unterstützung", schrieb Knoblauch.

Der Bundesfamilienministerin ist die Arbeit des Mühldorfer Mehrgenerationenhauses durchaus bekannt. "Es freut mich, dass die Arbeit des Hauses in einem unmittelbaren Umfeld so hervorragend angenommen wird und mit einem breiten Dienstleistungsangebot für Familien, konkreten Integrationsmaßnahmen und dem generationsübergreifenden Ansatz so gut gelungen ist", betonte Schröder.

Auch auf die Frage der weiteren Finanzierung des Mehrgenerationenhauses ging die Ministerin ein: "Es liegt mir sehr am Herzen, die auch von Ihnen geschilderte wichtige Rolle der Mehrgenerationenhäuser in den Kommunen zu sichern und zu verstetigen. Außerdem beabsichtige ich, über die jetzt laufende Förderperiode hinaus, die Mehrgenerationenhäuser mit einem Folgeprogramm zu unterstützen."

Mit dieser Zusage dürfte die Arbeit des Mehrgenerationenhauses in Mühldorf auch über 2013 gesichert sein. Nach dem Willen der Bundesfamilienministerin soll das Mehrgenerationenhaus als Angebots- und Dienstleistungsdrehscheibe die Arbeit der Kommunen unterstützen.

Knoblauch sieht das Mehrgenerationenhaus als einen wichtigen Baustein im Rahmen der "familienfreundlichen Stadt Mühldorf". "Wir haben in der Stadt Mühldorf eine rundum gelungene Situation für die Familien mit Kindern in jedem Alter", sagte Knoblauch auf Anfrage. Er verwies dabei auf die Betreuungsangebote für Kleinkinder bis hin zur neuen Hauptschule mit ihren vielfältigen Angeboten.

"Bei uns in der Stadt Mühldorf stehen die Familien im Mitttelpunkt", erklärte der Bürgermeister. Als einen besonders wichtigen Beitrag sieht Knoblauch die "Familienförderung beim Grundstückserwerb. Dieses Mühldorfer Modell, so Knoblauch, kann in diesem Jahr seinen 20. Geburtstag feiern. Der Bürgermeister stellte zudem heraus, dass die Stadt den Familien viel ideelle und finanzielle Unterstützung biete. "Ich hab mich immer dafür eingesetzt, dass das Freizeitangebot für die Familien einen hohen Stellenwert einnimmt. In meiner Bürgermeistersprechstunde kommen viele Familien mit ganz speziellen Problemen, die ich versuche dann gemeinsam zu lösen", sagte der Bürgermeister.

Die erfolgreiche Wirtschaftspolitik der Stadt, so Knoblauch, sorgt dafür, dass in der Kreisstadt viele Ausbildungs- und Arbeitsplätze entstanden sind. "In vielen Gesprächen mit Neubürgern, die wir umfassend vonseiten des Rathauses unterstützen, konnte ich erfahren, dass die familienfreundlichen Angebote der Stadt mehr als geschätzt werden", stellte Knoblauch heraus.

Er will das Angebot der Bundesfamilienministerin nutzen und im Bereich der Familienpolitik der Stadt diese Angebots- und Dienstleistungsdrehscheibe des Mehrgenerationenhauses umsetzen. "Wir werden die Anträge rechtzeitig stellen und auch ein Konzept vorstellen, das alle familienspezifischen Faktoren beinhaltet. Ich hoffe sehr, dass wir damit unseren Familien und den Bürgern der Stadt weiter so viele Angebote machen können", erklärte der Bürgermeister.

sb/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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