Fliegl investiert 20 Millionen

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Mühldorf - Rund 20 Millionen Euro fließen bis 2015 in den Bau eines neuen Betriebs der Firma Fliegl. Die Arbeiten im Industriegebiet haben begonnen.

Über 30 Jahre Fliegl-Agrartechnik und Fahrzeugbau stehen für über 30 Jahre Wachstum und für ein hohes Engagement der Familie Fliegl. Dieses Engagement wird im Mühldorfer Norden mit dem Bau einer Produktionsstätte, eines Hochlagers, eines Produktionsbüros, eines Verwaltungsgebäudes und eines Ausstellungsraums fortgesetzt.

Die Geschäftsleitung der Firma Fliegl mit Politikern beim Rundgang über die Baustelle.

Mit einer Länge von 380 und einer Breite von 160 Metern entsteht ein gewaltiges Bauwerk. Bis zum Jahr 2015 wollen Josef Fliegl und Josef Fliegl junior rund 20 Millionen Euro in den neuen Standort in Mühldorf investieren. Der Bau der Produktionshalle soll bis 2012 abgeschlossen sein, die restlichen Gebäude folgen bis 2015. Insgesamt umfasst das Gelände an der Mühldorfer Nordumfahrung rund 30 Hektar.

Dort sollen 250 bis 300 Mitarbeiter, darunter 57 Auszubildende, für die Firmengruppe Fliegl tätig sein und Geräte der Agrar- und Fahrzeugtechnik produzieren. Rund 210 Beschäftigte werden überwiegend vom Standort Töging nach Mühldorf umziehen. Wie es in Töging weitergeht, ließ Josef Fliegl junor offen.

Die Großbaustelle an der Nordumfahrung lässt erahnen, welche Dimensionen der neue Betrieb der Firma Fliegl haben wird. Fotos hon/sb

Insgesamt wird das Bauvorhaben beim Endausbau rund 900 000 Kubikmeter umbauten Raum aufweisen. Ein wichtiger Punkt, so Fliegl junior, sei die Einsetzung von alternativen Energien. Wie er beim offiziellen Baubeginn mitteilte, wird ein Energiemix zur Anwendung kommen. Geplant ist die Nutzung der Bodenwärme und der Bau eines Blockheizkraftwerkes.

Landrat Georg Huber und Bürgermeister Günther Knoblauch stellten heraus, dass in nur vier Monaten die benötigten Genehmigungs-Unterlagen fertig waren. "Wir sind von der Stadt und dem Landkreis Mühldorf hervorragend unterstützt worden. Es war ein vertrauliches und sehr harmonisches Zusammenarbeiten", stellte Josef Fliegl junior heraus.

Bürgermeister Knoblauch bestätigte: "Die ganze Maßnahme vom Kauf der Grundstücke bis hin zu den Genehmigungen hat auf Vertrauen auf beiden Seiten gefußt. Ohne dieses Vertrauen wäre ein wirtschaftliches Zusamenarbeiten nicht möglich."

sb/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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