Betrug kostet Unternehmerin 21.600 Euro

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Mühldorf - Einen Strafbefehl über 21.600 Euro wegen Sozialbetrugs kassierte jetzt die Mitinhaberin eines Unternehmens im Landkreis. Sie betrog die Sozialkassen in 21 Fällen.

Das Amtsgericht Mühldorf sah es als erwiesen an, dass die 48-jährige Frau die Sozialkassen in 21 Fällen um insgesamt mehr als 23.000 Euro betrogen hat.

Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Rosenheim-Standort Traunstein brachten ans Licht, dass einer der Arbeiter in der Firma als geringfügig Beschäftigter angemeldet war. Tatsächlich verdiente er jedoch monatlich an die 2000 Euro netto. Um diesen Lohn als Personalkosten absetzen zu können, hatte die Angeklagte Teilbeträge von jeweils höchstens 400 Euro an mehrere Strohmänner gezahlt, die allerdings zu keinem Zeitpunkt in der Firma gearbeitet hatten.

In einem Zeitraum von zwei Jahren sparte sie sich Sozialversicherungsabgaben von mehr als 23.000 Euro. Neben der Geldstrafe muss die Unternehmerin zusätzlich den Schaden wieder gut machen.

re/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © dpa

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