Besseres Ergebnis für 2009

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Die Sanierung der ehemaligen Hauptschule zur Grundschule ist teurer als in der ursprünglichen Schätzung vor einigen Jahren. Denn der Stadtrat will auch den jüngsten Schülern eine optimale BIldungseinrichtung zur Verfügung stellen. Deshalb hat er mehr in den Umbau investiert. In anderen Bereichen hat die Stadt dagegen weniger ausgegeben. Das entspannt die Lage für das laufende Jahr.

Mühldorf - Gute Nachrichten! Der Haushalt 2009 fällt voraussichtlich besser aus als erwartet.

Lesen Sie hier den Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger:

Besseres Ergebnis für 2009

Der Haushalt 2009 fällt voraussichtlich besser aus als erwartet. Das hat Bürgermeister Günther Knoblauch dem Stadtrat mitgeteilt. Als Grund nannte er auf Nachfrage eine Mischung aus Einsparungen und Verschiebungen.

Die jetzt vorgelegte Abrechnung der städtischen Einnahmen und Ausgaben hat nach Angaben Knoblauchs bereits eine relativ hohe Verbindlichkeit. Nach seinen Angaben kann die Stadt nach diesen Zahlen statt 60000 Euro 295000 Euro vom Verwaltungs- an den Vermögenshaushalt überweisen. Diese Summe deckt zumindest einen Teil der Tilgungsleistungen von 570000 Euro, die die Stadt nach den gesetzlichen Vorgaben im Verwaltungshaushalt erwirtschaften soll.

Bürgermeister Knoblauch machte Einsparungen bei den Ausgaben im Verwaltungshaushalt, also bei Personal und anderen laufenden Kosten, für die Einsparungen verantwortlich. Die Stadt habe Wartungsverträge oder Instandhaltungsmaßnahmen und Straßensanierungen überprüft und gegebenenfalls darauf verzichtet. Allerdings, schränkt Knoblauch ein, könne die Durchführung dieser Maßnahmen in den kommenden Jahren notwendig werden.

Auch die Höhe der im vergangenen Jahr benötigten Kredite ist gegenüber den Erwartungen gesunken. Sie halbiert sich von geplanten 1,3 Millionen Euro auf 650000 Euro. Als Grund nennt Knoblauch den Verzicht auf einige Maßnahmen oder deren Verschiebung. Die größten Einzelposten sind: nicht abgerufene Wohnbauförderung (100000 Euro), nicht durchgeführte Straßenbaumaßnahmen (100000 Euro), nicht ausgetauschte Parkautomaten (86000 Euro) und nicht durchgeführte Abwassermaßnahmen (500000 Euro) und Grundstückskäufe (600000). Einige dieser verschobenen Maßnahmen wurden allerdings in den Haushalt für dieses Jahr wieder aufgenommen.

Die gesunkenen Ausgaben im vergangenen Jahr führen laut Knoblauch auch dazu, dass die Stadt im Vermögenshaushalt 500000 Euro übrig hatte, die sie in die Rücklage überweisen konnte.

Damit sind zu Beginn des Haushaltsjahres 2010 gut zwei Millionen Euro auf dem Sparbuch der Stadt statt der im Haushaltsplan für heuer festgeschriebenen einer Million Euro. Dazu kommt die "Rücklage in Grundvermögen", wie Knoblauch den Bestand an Baugrundstücken nennt, die der Stadt gehören. Er beziffert deren Wert auf neun bis zehn Millionen, durch deren Verkauf die Stadt jährlich eine bis zwei Millionen einnehmen könne.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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