Bald wird in sanierten Räumen regiert

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In neuem Glanz erstrahlt das Rathaus in Oberbergkirchen, wenn das Gerüst abgebaut ist. Aber auch die Energiebilanz wird verbessert, vor allem durch neue Fenster.

Oberbergkirchen - Ein Gerüst steht derzeit am Rathaus, die Fenster sind mit Plastikfolien verhüllt. Das Gebäude mit dem Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Oberbergkirchen wird saniert.

Anlass für die Arbeiten war neben generell fälliger Überholung der Fassade und Zimmer vor allem die dringend erforderliche energetische Sanierung. In mehreren Sitzungen im vergangenen Jahr hatte sich der Gemeinderat mit dem Thema befasst. Hintergrund: Im Winter wurden die Büroräume trotz voll aufgedrehter Heizung nicht warm; es mussten elektrische Heizlüfter laufen, damit halbwegs annehmbare Arbeitsbedingungen zu schaffen waren. Durch die alten Fenster zog es und viel Wärme ging verloren. Eine Thermografiemessung ergab denn auch die Fenster als größten Schwachpunkt.

So wurden alle 48 alten Fenster von der Firma Deinböck aus Mettenheim durch neue Kunststofffenster zu Kosten von etwa 40.000 Euro ersetzt. Zusätzlich wurden die Fensterlaibungen des Gebäudes isoliert.

Auch die zwei Eingangstüren werden erneuert und sind in dem Preis enthalten. Die Lieferung erfolgt durch die Schreinerei Huber in Lohkirchen.

Für 76.000 Euro hat die Gemeinde Malerarbeiten an allen kommunalen Gebäuden an Maler Kröll in Neumarkt-St. Veit vergeben. 22.000 Euro davon entfallen auf das Rathaus, das außen und innen neu gestrichen wird.

Die Kosten für die Innenrenovierung trägt die Verwaltungsgemeinschaft, die übrigen Kosten die Gemeinde. Die VG hat auch das Büro mit der Anlaufstelle für die Bürger komplett neu einrichten lassen. Jeder Arbeitsplatz hat jetzt eine eigene Theke. Die verschärften datenschutzrechtlichen Bestimmungen können damit erfüllt werden.

gth/Mühldorfer Anzeiger

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