Auch heimische Wehren betroffen

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Übergabe in Erharting: Auch ein Vertreter der Firma Ziegler (ganz rechts) ließ sich mit Feuerwehrleuten und dem Bürgermeister vor dem neuen Auto fotografieren.

Mühldorf - Die Kartellabsprachen  von drei Ausrüsterfirmen für Feuerwehrautos können auch heimische Feuerwehren treffen. Das bestätigte Kreisbrandrat Karl Neulinger gestern auf Anfrage.

Allein im vergangen Jahr hätten drei Gemeinden Fahrzeuge bei den beschuldigten Firmen gekauft. Die Ausrüsterfirmen Ziegler aus Giengen, Schlingmann aus Dissen und die österreichische Rosenbauer Gruppe sollen Preisabsprachen getroffen haben. Eine der Firmen habe bereits ein Bußgeld über 20,5 Millionen Euro akzeptiert, heißt es in Zeitungsberichten.

Nach Angaben Neulingers haben im vergangenen Jahr die Feuerwehren Erharting, Guttenberg und Gumattenkirchen Fahrzeuge der Firma Ziegler gekauft: Neumarkt-St. Veit hat ein Auto bei der Firma Schlingmann bestellt. Wie hoch der Schaden für die Gemeinden sein könnte, konnte Neulinger nicht sagen. Er vermutet, dass der Nachweis im Einzelfall und die Ermittlung des Schwadens schwierig sein werde.

Chancen, den Schaden zu beweisen, hätten lediglich der Bayerische oder Deutsche Städtetag, kaum aber eine einzelne Gemeinde.

Lesen Sie mehr am morgigen Dienstag im Mühldorfer Anzeiger

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