2010 gab es mehr Lehrstellen als 2009

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Mühldorf - Die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistung bilden wieder verstärkt aus. Bis Ende 2010 schlossen die Ausbildungsbetriebe im IHK-Gremiumsbezirk Altötting-Mühldorf 928 neue Lehrverträge ab.

Das entspricht einem Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das geht aus der aktuellen Statistik der IHK für München und Oberbayern hervor.

„Die Ausbildungsbereitschaft der IHK-Betriebe und der Bedarf an qualifizierten Fachkräften ist ungebrochen hoch“, betont Ingrid Obermeier-Osl, Vorsitzende des IHK-Gremiums Altötting-Mühldorf. Dies spiegelt sich nach ihren Angaben auch in der stetig wachsenden Zahl der Ausbildungsbetriebe in der Region wider. Sie ist in den vergangenen zehn Jahren von 412 auf 474 (plus 15 Prozent) gestiegen.

Dabei schlossen im vergangenen Jahr insbesondere die IHK-zugehörigen Betriebe im Landkreis Altötting mehr Ausbildungsverträge ab (plus 4,4 Prozent) und dabei allen voran die Metalltechnik (77 neue Ausbildungsverträge, Vorjahr 61). Im Landkreis Mühldorf stellte vor allem der Einzelhandel mehr Auszubildende ein (plus 28,4 Prozent).

„Dabei wäre die Bilanz noch besser ausgefallen“, so die IHK-Gremiumsvorsitzende, „hätte die Wirtschaft alle freien Lehrstellen auch besetzen können“. Tatsächlich sei der Kampf um gute Lehrlinge inzwischen voll entbrannt. Angesichts des demografischen Wandels fordert Obermeier-Osl die Betriebe erneut auf, den Weg konsequent weiterzugehen: „Aus- und Weiterbildung sind die zentralen Themen der Zukunft.“ Nur wer sich die geeigneten Fachkräfte selbst heranziehe und das vorhandene Bildungspotenzial voll ausschöpfe und Ausbildung zur Chefsache erkläre, könne seinen wirtschaftlichen Erfolg nachhaltig sichern und dem drohenden Fachkräftemangel entgegenwirken.

re

Rubriklistenbild: © pa

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