Hundesteuer angehoben

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Engelsberg - Die Hundesteuer wird in Engelsberg angehoben. Das wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung beschlossen.

Die Engelsberger Fernwärme geht gut voran, so Bürgermeister Martin Lackner in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Daran habe auch das Wetter seinen Teil dazu beigetragen, so Lackner. Die ersten Häuser im neuen Baugebiet sind angeschlossen, so dass das Ziel, das Baugebiet bis zum Winter mit Wärme zu versorgen, erreicht sei.

Offenbar funktioniert die neue Heizmethode sehr gut, da laut Lackner noch keine Beschwerde bei der Gemeinde eingegangen sei. Einige Änderungen seien noch vorgenommen worden. So wird nach Aussagen Lackners bei Hausanschlüssen, die länger als 15 Meter sind, ein Pauschalpreis berechnet, bei Doppelhäusern nur eine Zuleistung, jedoch mit zwei Übergabestationen verlegt. Die ersten Bescheide seien bereits rausgeschickt worden.

Jeden Mittwoch ist um 10 Uhr öffentliche Baubesprechung, entweder an der Baustelle oder bei schlechtem Wetter im Container.

Genehmigt wurde der Bauantrag die Firma Abel Mobilfunk GmbH auf Errichtung einer Lagerhalle im Gewerbegebiet Wiesmühl/Alz und der Antrag der Firma Abel Mobilfunk GmbH auf Nutzungsänderung des Erdgeschosses sowie des Obergeschosses des bestehenden Firmengebäudes an der Trostberger Straße in Engelsberg.

Lackner berichtete von einem Grundstücksverkauf im neuen Baugebiet und einem Grundstücksverkauf im Gewerbegebiet Wiesmühl/Alz, außerdem, so sagte er, sei die Gemeinde gerade dabei, ein Leerrohrnetz im Rahmen der Baumaßnahme Fernwärme mit einem Auftragswert von 150.000 Euro aufzubauen.

Für die Fotovoltaikanlage am Klärwerk wurde der Auftrag vergeben, die Anlage werde heuer noch in Betrieb gehen, so die Aussage im Gemeinderat. Der Jugendraum, der keine Nachfrage mehr hatte, wurde geschlossen.

Der Steuersatz für die Hundesteuer wurde angehoben und zwar für den ersten Hund von 26 auf 35 Euro, für den zweiten Hund von 51 auf 60 Euro und für jeden weiteren Hund von 51 auf 70 Euro jährlich. Außerdem sind Kampfhunde künftig ebenso steuerpflichtig, es besteht laut Satzung nun sogar Auskunftspflicht. Mit dieser Erhöhung sei die Gemeinde im Durchschnitt des Landkreises Traunstein. Diese Verordnung, darauf wies Lackner hin, sei nicht zur Beseitigung von Hundekot da. Es bestehe eine Verordnung zur Reinhaltung von öffentlichen Plätzen, diese müsse eingehalten werden. Sepp Kiermaier befand die Steuersätze immer noch als zu niedrig. Die Hundesteuersatzung wurde mit zwei Gegenstimmen erlassen.

gg/Mühldorfer Anzeiger

Quelle: chiemgau24.de

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