Sirenen heulten bei Feuerwehr-Übung

Videos: Vier Mal Notfall im Chemiepark Gendorf!

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Vier Notfallszenarien und eine Herausforderung bei der Großübung am Montagabend im Chemiepark Gendorf

Burgkirchen - Gemeinsam mit rund 180 externen Einsatz- und Hilfskräften hat die ISG-Werkfeuerwehr des Chemieparks GENDORF den Einsatzfall geübt.

In diesem Jahr mussten die Einsatzkräfte gleich vier zum Teil parallel ablaufende Krisen-Szenarios bewältigen: Wirklichkeitsgetreu wurde auf dem Gelände des Chemieparks eine Explosion mit Folgebrand simuliert – inklusive „verletzter“ Mitarbeiter. Neben der Brandbekämpfung und Verletztenbergung mussten hier die eingesetzten Kräfte als zusätzliche Herausforderung eine mögliche eigene Stoffkontamination überprüfen. 

Zur Übung gehörte auch die Bergung von verletzen Personen, die eindrucksvoll geschminkt vom Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren „gespielt“ wurden.

Zu den weiteren Übungsszenarien gehörten ein Stoffaustritt in Folge einer Beschädigung eines Containers, ein Baustellenunfall und ein Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen.

Fotos von der Notfall-Großübung 2016 (Teil 1)

Fotos von der Notfall-Großübung 2016 (Teil 2)

Herausforderung: Koordinierung der Einsatzkräfte

Auch in diesem Jahr hatten die Veranstalter der Notfallgroßübung wieder eindrückliche Szenarien ausgewählt: hier wurde ein Zusammenstoß mit anschließendem Fahrzeugbrand simuliert.

Bei der Übung besonders gefordert wurden aber nicht nur die Einsatzkräfte sondern auch die Einsatzleitung vor Ort bzw. der Einsatzstab: „Der richtige Einsatz der zahlreichen Kräfte muss sorgsam koordiniert und abgestimmt werden. Außerdem ist die Weitergabe der beim Einsatzstab zusammenlaufenden Informationen an Einsatzkräfte, Behörden, Anwohner und nicht zuletzt auch Medien sicherzustellen“, erklärt Martin Siebert, Leiter der ISG-Werksicherheit des Chemieparks GENDORF

Zu den externen Teilnehmern, der insgesamt rund 180 Einsatz- und Hilfskräfte, gehörten im Einzelnen die Werkfeuerwehren von 

Ebenso involviert waren auch Kräfte der Polizei sowie das Landratsamt und die Kreisbrandinspektion.

Abläufe immer weiter verbessern

InfraServ Gendorf Geschäftsleiter Dr. Bernhard Langhammer dankte nach Abschluss allen Mitwirkenden für das große Engagement und die professionelle Zusammenarbeit: „Im Ernstfall müssen alle Zahnräder reibungslos ineinander greifen. Solche Übungen in Zusammenarbeit mit externen Einsatzkräften und der Katastrophenschutzbehörde im Landratsamt sind deshalb enorm wichtig, um Abläufe immer weiter zu verbessern.“ Zufrieden zeigte sich Werksicherheitsleiter Siebert: „Die Einsatzkräfte haben routiniert und schnell gehandelt. Dennoch überprüfen wir jetzt ganz genau, was man noch weiter verbessern kann.“ In Nachbesprechungen mit allen Beteiligten werden hierzu wichtige Erkenntnisse analysiert und ausgewertet. Die gewonnenen Erfahrungen fließen dann in die einzelnen Prozesse des Notfallmanagements aller beteiligten Stellen ein.

Pressemeldung der InfraServ Gendorf

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