"Die wollen doch nur spielen!"

Rockbühne Burgkirchen: Dieser Winter wird wieder laut

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Archiv: "Severity" auf der "Rockbühne Burgkirchen 15/16"

Burgkirchen - Am 21. Oktober startet die "Rockbühne Burgkirchen" in die neue Saison. Bis April 2017 gibt es im Bürgerzentrum einmal im Monat satten Sound aufs Ohr. Motto: "Moshen statt Raufen!"

Was wirkt wie wilder Wahnsinn ist in Wirklichkeit sehr authentische Jugend- und Musikkultur und eines sei gleich gesagt: „Wenn gerauft wird, brechen wir sofort ab!“ Jugendpfleger Armin Nachlinger freut sich aber schon auf die neue Saison der „Rockbühne Burgkirchen“ in der sogenannten BlackBox im Untergeschoss des Bürgerzentrums. Gerauft wird hier nicht. „Moshen statt Raufen!“ ist das Thema. Dafür geht es musikalisch schon mal härter zur Sache. Am Freitag geht es los mit „The Beauty and her Beasts“, „Karakorum“ und „Blues Ain´t Colorful“, ein Rockabend im klassischen Sinne ...

... aber es geht auch lauter.

Rock, Hardcore, Death Metall & Co.

Archiv: Moschen statt Raufen mit "Severity" 

Ein Abend in der „Rockbühne Burgkirchen“ ist freilich nichts für Opernariengenießer. So richtig viele in Zahlen von mehreren 100 kommen auch nicht aber „die ´Rockbühne Burgkirchen´ ist die angesagteste Veranstaltungsreihe dieser Art in den Landkreisen Altötting, Mühldorf und Traunstein“. Bereits ein halbes Jahr vorher suchen Nachlinger und seine Mitstreiter die Bands dafür aus. Bewerbungen gebe es genug. „Wir achten auf einen gesunden Mix aus bereits bewährten und neuen Bands.

Angefangen habe alles auf dem Burgkirchner Bürgerfestival. „Es kamen immer mehr Bands auf uns zu und fragten nach Auftrittsmöglichkeiten“, erinnert sich Jugendpfleger Armin Nachlinger. Der Probenraum im Jugendtreff sei irgendwann zu klein geworden. Seit 2011 werde die Wintersaison bereits geplant, da ist die laufende Reihe gerade mal beendet.

"Es ist eine Undergroundszene, aber ..."

Wir versuchen, die einzelnen Veranstaltungen thematisch zu halten“, erklärt Armin Nachlinger. „Es ist eine Underground Szene“, sagt er, „und wenn die großen Clubs in München und Salzburg damit teilweise auch nur 100 Leute anziehen, dann dürfen wir in Burgkirchen stolz sein auf unsere Rockbühne“. Werbung brauche die Veranstaltungsreihe nicht. Das Eintrittsgeld von 5 Euro pro Person wird als Gage auf die Bands aufgeteilt und mit dem Erlös aus dem Getränkeverkauf ist die Saalmiete bezahlt.

Archiv: Die wollen doch nur spielen

Wie so oft und gerade in der Jugendkultur: Ohne freiwillige Helfer geht’s nicht. „Da sind Leute der ersten Stunde der Rockbühne dabei“, freut sich Jugendpfleger Nachlinger. Was also wirkt wie wilder Wahnsinn, ist dem anderen seine Opernarie vor dem knisternden Kaminfeuer. Seitenwechsel nicht ausgeschlossen, denn „die wollen ja nur spielen“.

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