Entscheidung in Burgkirchen vertagt

Biomüll: Vergärung liegt erstmal auf Eis

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Burgkirchen - Der Bau einer Biomüll-Vergärungsanlage an der Müllverbrennungsanlage Burgkirchen ist seit drei Jahren Thema – der Vorsitzende des Zweckverbandes Abfallverwertung Südbayern (ZAS) und Altöttinger Landrat Erwin Schneider wehrt sich bislang erfolgreich dagegen.

An der Müllverbrennungsanlage wird keine Biomüll-Vergärungsanlage entstehen – zumindest vorerst nicht, so der Mühldorfer Anzeiger in seiner Ausgabe am Dienstag. Der Vorsitzende des Zweckverbandes Abfallverwertung Südostbayern (ZAS), Altöttings Landrat Erwin Schneider, wehrte einen Vorstoß aus den südlichen Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein in der Werkausschusssitzung ab.

Die Regierung von Oberbayern fordert eine Lösung auf Landkreisebene ein. Das wird von einer Mehrheit der Kommunen umgesetzt, wie beispielsweise durch ein Bringsystem im Landkreis Mühldorf, andernorts mittels Biotonne.

Die ZAS-Verbandsräte aus dem Landkreis Berchtesgadener Land hatten jetzt einen Antrag auf die Tagesordnung der Werkausschusssitzung setzen lassen, um die Errichtung einer gemeinsamen Vergärungsanlage auf dem ZAS-Gelände zu beschließen, so der Mühldorfer Anzeiger weiter.

Warum die Abstimmung rechtswidrig und eine Vergärungsanlage zuviel Verkehr für Burgkirchen bedeuten würde, lesen Sie auf ovb-online.de oder in Ihrem gedruckten Mühldorfer Anzeiger.

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