Alzbrücke in Burgkirchen gesperrt

Noch bis Dezember: Außen rum statt mitten durch!

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Asphalt, Geländer, Gehsteigkappen, Abdichtung etc. werden abgebrochen und wieder neu hergestellt

Burgkirchen - Noch bis Anfang Dezember gibt es auf der Alzbrücke in Burgkirchen kein Durchkommen, für niemanden. Nach mehr als fünf Jahrzehnten muss das Bauwerk umfangreich saniert werden. 

Seit dem 29. August ist die Alzbrücke in Burgkirchen gesperrt. Das heißt, dass man von Altötting her kommend, nur noch bis zur Abzweigung Penny/Alzstadion fahren kann. Ab dann gilt „Durchfahrt verboten“. Rückwärtig, von Burghausen her kommend, geht es ab dem Kreisverkehr am Fuße des Ofnerbergs nicht mehr über die Alzbrücke

Abstufung

Was dahinter steckt, erklärt Florian Paukner vom Staatlichen Bauamt Traunstein gegenüber innsalzach24.de per email so: „Im Zuge der Abstufung der ehemaligen St 2107 zur Gemeindestraße ist die Alzbrücke in die Baulast der Gemeinde Burgkirchen a.d. Alz übergegangen. Bestandteil der Abstufungsvereinbarung war, dass der Freistaat Bayern als bisheriger Baulastträger die Brücke noch in einen ordentlichen Zustand zu bringen habe. Diese Brückensanierung ist der Grund für die Sperrung“. 

Noch bis Dezember: Außen rum statt mitten durch!

Behebung

Asphalt, Geländer, Gehsteigkappen, Abdichtung etc. müssten abgebrochen und anschließend neu hergestellt werden, weil sie nach über 50 Jahren Nutzungsdauer verschlissen seien, so Paukner. „Parallel werden weitere altersbedingte Schäden behoben. Dazu gehören zum Beispiel der Austausch der Brückenlager und die Sanierung schadhafter Stellen im Beton“. 

Vollsperrung

Als für die Herstellung des „ordentlichen Zustands“ verantwortlich, arbeite das Staatliche Bauamt Traunstein eng mit der Gemeinde Burgkirchen zusammen, so Paukner. „Der größte Teil der (…) Arbeiten kann nur unter Vollsperrung erfolgen, weil hier die gesamte Breite der Brücke betroffen ist. Eine einspurige Verkehrsregelung war deshalb nicht möglich“. Gleichzeitig führe die Gemeinde Burgkirchen Straßenbauarbeiten durch, die ebenfalls nur unter Vollsperrung möglich seien. 

Die Dauer dieser Vollsperrung ergibt sich aus der für die o.g. Arbeiten notwendigen Bauzeit“ und Paukner weiter: „Jeglicher Verkehr (auch Rettungskräfte) muss daher (…) den geringen Umweg über die Staatsstraßen 2107 und 2357 in Kauf nehmen“.

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