Das gibt´s nur einmal, das kommt nicht wieder!

Video: "Wasser marsch!" im Alzkanal

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Hirten/Burghausen - Acht Wochen hat die Generalsanierung gedauert. Wacker spricht von einem zweistelligen Millionenbetrag in punkto Kosten. Mittwoch morgens war es dann soweit: "Wasser marsch!" für den Alzkanal.

Update 16.15 Uhr: Video von der wieder Inbetriebnahme des Alzkanals am Mittwoch

Das Wasser im Alzkanal hat mittlerweile die Wacker Chemie AG erreicht. Damit geht ein ereignisreicher Tag rund um "die Lebensader" des Chemiedreiecks zu Ende. Ein ausführlicher Artikel dazu wie es vor den Schleusen in Burghausen weiter ging folgt. 

So hat es am Mittwoch Morgen angefangen:

Update 12.00 Uhr: "Die Welle kommt!" nach Mehring

Nochmal eineinhalb Stunden später: Die "Welle" erreicht die Brücke über den Alzkanal zwischen Mehring und Öd und kurz danach die Brücke über die Staatsstraße 2108 von Altötting über Emmerting und Mehring/Öd nach Burghausen. 

Alzkanal: "Die Welle kommt!" nach Mehring

Update 10.30 Uhr: "Die Welle kommt!" nach Burgkirchen

Rund eineinhalb Stunden hat es gedauert aber dann kam "Die Welle" durch den Alzkanal in Burgkirchen an.

Alzkanal: "Die Welle kommt!" nach Burgkirchen

Erstmeldung

Es ist das "Industrie-Event" einer ganzen Generation in der Region weil "das gibt´s so schnell nicht wieder". Mittwoch morgens in Hirten: Zuerst werden die mächtigen Sperren hochgefahren. Damit fließt nur noch wenig Wasser in den Flusslauf der Alz unterhalb der Anlange. Das Wasser staut sich dahinter. Dann werden die Schleusentore für das Vorbecken zum Alzkanal geöffnet. Das Wasser schießt ein. Es dauert ein paar Minuten und es läuft in den Alzkanal

Alzkanal: "Wasser marsch!" von Hirten nach Burghausen

Er ist die Lebensader für das Wacker-Werk in Burghausen. 8% des Strombedarfes, 70% der benötigten Kühlleistung – all das liefert der Alzkanal wenn er in Betrieb ist. Zum Vergleich: Diese vermeintlich kleinen 8% Strom könnten die Städte Regensburg und Passau versorgen. Die Folge des nun achtwöchigen Ausfalls: Wacker musste Strom zukaufen, Notstromaggregate vorhalten und als Ersatz für das Kühlwasser wurde mehr Wasser aus der Salzach in den –Kreislauf gepumpt.

Trocken schlängelte er sich die vergangenen rund acht Wochen von Hirten nach Burghausen. Dabei ist der Alzkanal doch laut Wacker Chemie deren Lebensader. Strom wird mit dem Wasser produziert und es wird zur Kühlung wird es gebraucht. Eigentlich waren zehn Wochen eingeplant für die erste umfassende Generalsanierung seit nunmehr rund 100 Jahren. Die Verantwortlichen freut´s, insbesondere weil dieses Mammutprojekt doch einige Haken hatte.

Für die anstehenden Arbeiten wurde extra eine Asphaltierungsmaschine entwickelt und rund 400 Arbeiter und Spezialisten werden am Ende im Einsatz gewesen sein.

Aus dem innsalzach24.de Fotoarchiv:

Bilder von den Arbeiten am Alzkanal

Alzkanal: Wo es nicht mehr geht, wird geteert

Alzkanalsanierung: Aktuelle Bilder aus Burgkirchen

Derzeit läuft das Wasser in einer kleinen Welle von Hirten über Burgkirchen und Mehring nach Burghausen. Wann genau es dort ankommt und wann wieder Strom produziert werden kann, kann so genau keiner sagen. So etwas machen die Mitarbeiter von Wacker und Alzwerken eben auch nicht alle Tage.

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