Stephan Mayer begrüßt Beschlüsse

Energiewende: Neues Kraftwerk für Haiming geplant 

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Haiming/Berlin - Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer befürwortet die neuen Beschlüsse zur Energiewende. Unter anderem soll der C02-Ausstoß um vier Millionen Tonnen reduziert werden.

Bundestagsabgeordneter Stephan Mayer begrüßt die Beschlüsse der Regierungskoalition zur Energiewende. In den beschlossenen Fördermaßnahmen sind Anreize enthalten, bestehende kohlebefeuerte Anlagen durch neue, hocheffiziente gasbefeuerte Kraftwerke zu ersetzen und den CO2-Ausstoß nochmals um vier Millionen Tonnen zu reduzieren.

Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, in Haiming im Landkreis Altötting ein hochmodernes und umweltfreundliches Gaskraftwerk durch die OMV zu errichten. MdB Mayer: „So würde in unserer Region, für unsere energieintensive Industrie, die Versorgungssicherheit verbessert. Die deutsche Energiewende kann nur ein Vorbild für andere Länder werden, wenn sie den Wirtschafts- und Industriestandort stärkt. Dazu gehört neben dem Netzausbau, dass konventionelle umweltfreundliche Kraftwerke als Reserve zur Verfügung stehen.“

Wie der Heimatabgeordnete recherchierte, ist ab 2021 als Teil einer Reservelösung für Süddeutschland ein Segment von zwei Gigawatt für neue Kraftwerke vorgesehen. Dies entspricht der Leistung von zwei bisherigen Kernkraftwerken. Die neuen Kraftwerke müssen, wie Stephan Mayer betont, schwarzstartfähig sein, d.h. ohne Unterstützung durch das Stromnetz hochfahren können und hoch flexibel regelbar sein. Dies wäre bei der geplanten Anlage in Haiming gegeben.

Als besonders wichtig erachtet Mayer, dass sich die Bundesregierung verpflichtet hat, noch in diesem Jahr den Entwurf für ein Strommarktgesetz und die Novelle der Reservekraftwerksverordnung vorzulegen: „Ich gehe davon aus, dass damit stabile Rahmenbedingungen für den Investor OMV gewährleistet werden.

Pressemitteilung MdB Stephan Mayer

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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