Salzachzentrum: Kommt der Plan B?

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Ist das Salzachzentrum zu groß angelegt? Burghausens Bürgermeister Hans Steindl plädiert für einen Plan B.
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Burghausen - Das Salzachzentrum entwickelt sich immer mehr zu einem Ärgernis für die Stadt. Bürgermeister Steindl regt an, das Konzept komplett zu überdenken.

Am Salzachzentrum in Burghausen ruhen die Bauarbeiten und ob sie in diesem Jahr überhaupt noch fortgesetzt werden, ist ungewiss. Für Bürgermeister Hans Steindl eine nicht hinnehmbare Situation.

Baustelle soll in Ordnung gebracht werden

Die Stadt sei mit dem Stillstand sehr unzufrieden, so Steindl. Wenn längerfristig nicht gebaut werden sollte, müsste die Baustelle in Ordnung gebracht, also etwa der Bauschutt entfernt werden. Man habe den Verwortlichen schriftlich mitgeteilt, "dass wir diesen Zustand mitten in der Stadt nicht dulden werden". Wenn heuer nichts mehr passiere, müsse die Baustelle so hergerichtet werden, "dass sie ansehnlich ist".

Wird 2013 überhaupt noch gebaut?

 

Auf das primäre Ziel, nämlich eine rasche Fertigstellung des Salzachzentrums, hat die Stadt keinen Einfluss. Burghausen sei nicht vertraglich involviert und könne nichts beschleunigen, erklärte das Stadtoberhaupt gegenüber innsalzach24. Steindl erwartet, dass die Stadt Ende Juli oder Anfang August erfährt, "ob überhaupt was passiert". Ein nächster Schritt beim Bau wäre der Beginn des Erdaushubs für die Tiefgarage.

Muss alles eine Nummer kleiner werden?

Insgesamt hat das Stadtoberhaupt aber den Eindruck, das Salzachzentrum könnte zu groß angelegt sein. Die Investoren-Gesellschaft sei immerhin Grundstückseigentümer und die Finanzierung sei mit den Banken geklärt. Gute Voraussetzungen also.

Als "Hemmschuh" sieht Steindl die Vermietung. Der Bürgermeister plädiert für einen Plan B, bei dem das Projekt verkleinert wird. Denkbar wären weniger Tiefgaragenplätze oder aber ein gänzlich verändertes Konzept mit weniger Mietern.

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