Nächstes Jahr in München

Burghauser im Mittelpunkt am Münchner Marienplatz

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Burghauser Delegation mit München OB Dieter Reiter vor dem Christbaum aus Weiler: Geschäftsführerin der Burghauser Touristik Sigrid Resch (v.l.), Sarah Freudlsperger vom städtischen Umweltamt, OB Dieter Reiter und 2. Burghauser Bürgermeisterin Christa Seemann.

Burghausen/München - 2017 kommt der Christbaum für den Münchner Marienplatz aus Burghausen. Auf die Burghauser Delegation kommen "große" Aufgaben zu.

Um Punkt 17 Uhr nachdem die Glockenschläge von Frauenkirche und Alten Peter verklungen waren, eröffnete am Freitag, den 25. November, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter vom Rathausbalkon aus den Christkindlmarkt auf dem Marienplatz, indem er die rund 500 Lichter an der Weißtanne entfachte. Mit dabei eine kleine Delegation aus Burghausen: 2. Bürgermeisterin Christa Seemann, Geschäftsführerin der Touristik GmbH Sigrid Resch und Mitarbeiterin des Umweltamtes Sarah Freudlsperger waren zur Eröffnung des Christkindlmarktes gekommen, „um zu schauen wie es geht“, wie Oberbürgermeister Dieter Reiter bei der herzlichen Begrüßung scherzte. Denn im nächsten Jahr kommt der Christbaum für den Marienplatz aus Burghausen. Und es sei eine alte Tradition, dass dieSpendergemeinde aus dem nächsten Jahr zur Eröffnung eingeladen wird. 

Die beiden Spendergemeinden vor dem diesjährigen Christbaum aus Weiler im Allgäu. 2017 kommt der Christbaum für den Marienplatz aus dem oberbayerischen Burghausen. Geschäftsführerin der Burghauser Touristik Sigrid Resch (v.l.), 1. Bürgermeister Weiler Karl-Hein Rudolph, 2. Bürgermeisterin Burghausen Christa Seemann, Sarah Freudlsperger vom Burghauser Umweltamt und Sebastian Koch Tourismusleiter Weiler-Simmerberg-Ellhofen.

Vor mehr als 15 Jahren hat sich Burghausen als Baumspender beworben, erinnert sich Erster Bürgermeister Hans Steindl. „Ich habe mit dem damaligen OB Christian Ude ein Bewerbungsgespräch geführt. Er hat mir praktisch zugesagt und jetzt freue ich mich auf die Einlösung“, so Bürgermeister Steindl. Im September kam der Anruf aus München in die Burghauser Geschäftsstelle, dass die Salzachstadt den Zuschlag für 2017 hat. Bei der Eröffnung des Münchner Christkindlmarktes trafen die Burghauser auf die diesjährige Spendergemeinde aus Weiler-Simmerberg. „Der Austausch war wichtig. Die Kollegen aus dem Allgäu haben uns auch den Stand gezeigt, den die jeweilige Gemeinde zu betreuen hat“, erzählt 2. Bürgermeisterin Christa Seemann. Im Innenhof des Rathauses nämlich hat die Spendergemeinde einen Stand an dem sie heimische Schmankerl und Glühwein verkaufen darf. „Wir haben das rein mit Ehrenamtlichen organisiert, die aus unseren Ortsvereinen stammen“, berichtet Sebastian Koch, Leiter der Touristik Weiler-Simmerberg. Zudem gibt es die Möglichkeit Flyer und Prospekte auszulegen und einen Film zu zeigen. „Für Burghausen ist das eine tolle Chance, sich vor einem großen Publikum zu präsentieren“, sagt Sigrid Resch. 

Erstmals steht ein Baum aus dem Allgäu auf dem Münchner Marienplatz. „Und liebe Burghauser, da haben die Allgäuer kräftig vorgelegt“, sagte Oberbürgermeister Reiter bei seiner Ansprache. Noch nie in seiner Amtszeit habe es von Bürgerseite so wenig Beschwerden über den Christbaum gegeben. Seit Anfang November steht der Baum bereits am Marienplatz und zwar bis nach Heilig-Drei-König. Wenn es ein schöner Christbaum ist, wird er als Maibaum weiterverwendet. Auch Burghauser Musikanten sind 2017 gefordert. Bei der diesjährigen Eröffnung spielten drei Blaskapellen aus dem Allgäu vor etwa 10.000 Besuchern auf dem Marienplatz. 

Details wie sich Ehrenamtliche und Vereine beim Münchner Christkindlmarkt einbringen können, wird es bei einer Informationsveranstaltung der Stadt Burghausen im nächsten Jahr geben. Jetzt gilt es erstmal den richtigen Baum zu finden, den dann im Sommer eine Christbaumkommission aus München begutachten wird. Aber die Burghauser Delegation war sich einig: „Wir werden den perfekten Baum finden.“

Pressebericht Stadt Burghausen

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