Großer Fach-Kongress zum Thema Spiel

Spielen - ein Grundrecht für Jung und Alt 

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Sabine und Michael Heuberger haben mit ihrem Team den Spiel-Kongress organisiert.

Burghausen - Vier Tage lang dreht sich nächste Woche in Burghausen alles um das Thema Spiel. Vom 16. bis 20. November kommen 100 "Spielmobiler" zum 44. Internationalen Spiel-Kongress zusammen.

Etwa 100 Pädagogen, Mitarbeiter von Städten, Vereinen und Verbänden - eben alle, die in irgendeiner Weise mit dem Thema Spiel zu tun haben, treffen sich im Bürgerhaus, um sich auszutauschen, neue Impulse zu geben und ja, um zu spielen. Sabine und Michael Heuberger, beide Sozialpädagogen, haben den Spiel-Kongress dieses Jahr nach Burghausen geholt, auch um in der Region die Spielmobil-Bewegung bekannter zu machen. 

„Spielen ist ein Grundrecht, das nicht nur Kindern vorbehalten ist“, sagt Sabine Heuberger und unterstreicht die Chancen, die das Spielen bietet: „In der Flüchtlingsarbeit beispielsweise kann das Spielen vermitteln und integrieren, ohne dass Sprache im Fokus stehen muss.“ 

Zwei Tage für Nicht-Fachbesucher

Im Zentrum der Tagung steht am 18. November ein Praxistag, der allen Interessierten mit oder ohne pädagogische Vorbildung und jeden Alters offensteht. Beginn ist um 9 Uhr, das Ende wird gegen 17 Uhr angepeilt. Es ist jedoch auch möglich, nur am Vor- oder Nachmittag teilzunehmen. Die Kosten für den ganzen Tag belaufen sich inklusive Mittagessen auf 45 Euro. Hier geht es auch darum, den Austausch mit den „Spiel-Profis“ zu haben und Erfahrung weiterzugeben. Wegen der Planung ist hier eine Anmeldung nötig

Zudem gibt es am Samstag, 19. November einen kostenfreien, öffentlichen Praxistag von 13 – 16 Uhr zu dem keine Anmeldung erforderlich ist. Es werdenvier offene Spielwelten mit verschiedenen Themen und Materialien eingerichtet: 

1. Bewegung und Spiel: 

Pausenspiele und Spiele für zwischendurch mit wenig Material, Spielen ohne Worte sowie urbaner Tanz im Kontext mit Breakdance und Akrobatik 

2. Seile, Fäden, Schnüre: 

Die Teilnehmer entdecken die Welt der Seile, Stricke und Geflechte als Bewegungsraum ebenso wie als Fadenspiel.

3. Stöcke und Ruten: 

Spielgeräte, lebendige Bauten, spielen mit Stöcken und Spiele selbst herstellen. 

4. Wertspielhof: experimentelles Malen sowie Bauen und Konstruieren. Aus Alltagsgegenständen werden Trommeln.

Ziel der Workshops ist es, das Spielen als präventive Arbeit und als Grundrecht zu vermitteln. Mit dabei sind am Freitag auch Schüler des Aventinus Gymnasiums

Kommen Sie und spielen!

„Wir freuen uns, die Spielmobiler in Burghausen begrüßen zu dürfen und uns als weltoffene und innovative Stadt zu präsentieren, die wir sind“, sagt Sabine Heuberger, die als einzige Hauptamtliche Kraft im Burghauser Team engagiert ist. Sabine und Michael Heuberger hoffen sehr, dass möglichst viele Interessierte zu den öffentlichen Spielen kommen. „Das ist eine Riesenchance für die Region. Es wäre toll, wenn sich noch viele Pädagogen, Lehrer und Erzieherinnen anmelden und den Kongress damit bereichern würden“, so Heuberger. Anmeldung möglich über: http://www.spielmobilkongress.de

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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