"Studieren, wo die Chemie stimmt!"

Campus Burghausen: Am Dienstag geht es los!

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Eine etwas ungewöhnliche Schlüsselübergabe für den Campus Burghausen: Er befindet sich eingearbeitet in die Glasschale

Burghausen - Während am Hörsaalgebäude in der Marktler Straße noch letzte Hand angelegt wird, feierten die Honoratioren schon den neuen "Campus Burghausen" in der Wackerhalle.

Eins steht fest: Ins Audimax hätten die Gäste zum Festakt der Eröffnung des „Campus Burghausen“ (cb) nicht gepasst. Zum einen ist der größte aller Hörsäle innerhalb einer Hochschule, also hier innerhalb der Zweigstelle Burghausen der Hochschule Rosenheim, noch gar nicht fertig und zum anderen: 

Bilder vom Festakt am Donnerstag in der Wackerhalle:

Es wären einfach zu viele gewesen. Deswegen ging es für alle in die Wackerhalle. Macht irgendwie auch Sinn, denn schließlich ist das Motto des cb: „Studieren, wo die Chemie stimmt!“.

Spaenle: "Es kostet Geld aber das tut es immer"

So sah es vor rund zwei Wochen sah das Hörsaalgebäude des Campus Burghausen von innen und außen so aus:

"Campus Burghausen": Wir sind Hochschule!

„Eine Symbiose aus Theorie und Praxis für eine starke Zukunt!“

So sieht Prof. Heinrich Köster, Präsident der Hochschule Rosenheim, den „Campus Burghausen“. Soll heißen: Hier sind Wirtschaft und Politik ganz eng verzahnt mit Wissenschaft und Lehre. Genauer gesagt sind es Chemieingenieurwesen und Betriebswirtschaft, die am cb in Bachelor-Studiengängen gelehrt werden. Den Standort Burghausen der Wacker Chemie AG direkt vor der Haustüre, den Chemiepark Gendorf in nächster Nähe und auch Waldkraiburg ist nicht weit – im direkten Umfeld des cb soll zusammenfinden, was zusammen gehört aber nicht nur das.

„Jung, dynamisch und lebendig!“

Das ist die Vision von Hans Steindl, Erster Bürgermeister der Stadt Burghausen. Junge Menschen aus Bayern, Deutschland, Europa und – ja – aus der ganzen Welt sogar sieht er in Zukunft in Burghausen ihre berufliche Karriere beginnen. „Mein Wunsch ist, dass sich die jungen Menschen in unserer Stadt wohlfühlen“. Das sei mit ein Grund gewesen für die Anmietung des ehemaligen COC-Gebäudes in der Marktler Straße und den Ankauf des ehemaligen VR-Bank Gebäudes nur ein paar Meter weiter. Während letzteres noch lange nicht soweit ist, werden an das Hörsaalgebäude in der Marktler Straße letzte Hände angelegt. Der Lehrbetrieb wird mit dem Wintersemester 16/17 beginnen. Konkret heißt das: Am Dienstag geht’s los.

Ausgewählte Fakten (bis jetzt):

  • Kosten: rund 800.000 Euro
  • Gebäude B (Marktler Straße) ist für den Studienbetrieb fertig: BOX Kleinpreiskönig unten, Campus Burghausen oben
  • 1400 qm verteilt auf 10 Lehrsäle
  • Gebäude A (ehemaliges VR-Bank-Gebäude) ist derzeit im Ausbau. Das Audimax soll 400 qm Fläche einnehmen
  • Gebäude T (Technikum): Laborpraktika werden vorerst in den Gebäuden des BBiW abgehalten

„Ein Gewinn für alle!“

Auch Erwin Schneider freut sich, dass es jetzt soweit ist: „Eine Hochschule und Studenten im Bayerischen Chemiedreieck sind ein Gewinn für uns alle“ sagte er im Laufe des Festaktes auf der Bühne in einer sehr launischen Runde mit großem Unterhaltungswert für alle Anwesenden

Statt politischem Streit ums Krankenhaus oder allgemein ums Geld oder, oder, oder, gab es Frotzeleien und beide, Steindl und Schneider, machten mit. „Sehen Sie sich ihre Sitznachbarn an“, erinnert sich Erwin Schneider an den Anfang seiner Studienzeit.

 „50% von Ihnen werden am Ende nicht mehr da sein“, habe der Prof. damals gesagt, „und ich sitze immer noch“. Moderiert wurde die gesamte Veranstaltung von der Fernsehmoderatorin Anouschka Horn.

„Es kostet Geld, aber (…)“

Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle und die Landtagsabgeordnete Ingrid Heckner gaben sich ebenso unterhaltsam für das Audimax der Ehrengäste in der Wackerhalle ein Stelldichein bei Anouschka Horn. „Es kostet Geld“, sagte beispielsweise Ludwig Spaenle auf die Frage, was er denn so über den cb denke, „aber das tut es immer“. 

In Summe war es wohl die große Freude, hier etwas von Wert für eine Region und darüber hinaus geschaffen zu haben, die neben all der Flachserei aus den Rednern und Gästen bei Anouschka Horn auf der Bühne sprach.

Scherz beiseite:

Anton Steinberger, Geschäftsführer der Wirtschaftsbeteiligungsgesellschaft Burghausen mbH und Prof. Dr. Britta Bolzern-Konrad nordeten insbesondere die 30 anwesenden der ersten Studenten, die in Burghausen einen der begehrten Plätze ergattert haben, wieder auf das Wesentliche ein:

 „Chancen nutzen – Standort stärken“ und „Anspruchsvoll und nachhaltig Werte generieren“ waren ihre Themen und die möglichen zukünftigen Chefs der erfolgreichen Absolventen am cb Burghausen von Wacker, dem Chemiepark Gendorf und auch Elektro Kreutzpointner brachten ihre Freude über „Studieren, wo die Chemie stimmt!“ zum Ausdruck.

Zurück zur Übersicht: Stadt Burghausen

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser