Neuer Intendant bei den Europäischen Wochen Passau

Burghausen bleibt Festspielstandort

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Burghausens Kulturreferent Markus Ballerstaller, EW Passau Intendant Thomas Bauer, Erster Bürgermeister Burghausen Hans Steindl und Leiterin des Burghauser Kulturbüros Birgit Reineke-Reiprich (v.l.) waren sich einig, dass der europäische Gedanke kulturell in den Fokus gerückt werden sollte.

Burghausen - Der neue Intendant der Europäischen Wochen Passau, Thomas Bauer, schaute persönlich in Burghausen vorbei, um die weitere Zusammenarbeit der Festspiele und der Stadt Burghausen zu klären.

„Wir sind uns einig, dass es nicht darum geht, noch mehr Veranstaltungen für immer dasselbe Publikum zu generieren, sondern dass wir die Europaidee wiederbeleben müssen. Und das kann in diesem Fall durch Kultur gelingen“, so Bürgermeister Hans Steindl resümierend. Man müsse zurück zu den Wurzeln und Kultur als verbindendes Medium einsetzen. 

Der Arbeitstitel heißt "Europa"

„Und da kommen wir als Grenzstadt ins Spiel“, so Steindl, der auch ob der jüngsten Entwicklungen in den USA Europa gefordert sieht. Die Euphorie der frühen europäischen Jahre müssten ins Jetzt transportiert werden. Und so wird denn auch der Arbeitstitel für die EW Passau 2017 „Europa“ lauten. Die Grenzstädte an Inn und Salzach wolle man wieder auf eine kulturelle Linie bringen. „Und die Grenze zwischen Nieder- und Oberbayern, die darf es hier nicht geben“, unterstreicht das Stadtoberhaupt. 

So sei man sich nicht nur einig, dass Burghausen weiter Festspielstandort der EW Passau bleibt, sondern dass man auch an einem passenden Konzept arbeite. „Längerfristig könnten wir uns vorstellen, in Burghausen ein Nachklang-Wochenende zu machen, so dass der Fokus am Schluss der Festspiele für ein Wochenende nur auf Burghausen liegt und während der Festspielzeit auf anderen Orten“, so lauten erste Überlegungen über 2017 hinaus

Drei Veranstaltungen bereits für's nächste Jahr geplant

Man rechne hier mit hochkarätigen Veranstaltungen, die auch einen Workshop beinhalten könnten oder andere künstlerische Einflüsse aufnehmen würden. Räumlich sei man von 100 – 1000 Zuschauer flexibel: „Ob im 50er Jahre Kino, der Wackerhalle, dem Steinernen Saal in Raitenhaslach, den neuen Stadtsaal oder auf der Burg – an geeigneten Veranstaltungsstätten mangelt es bei uns ja nicht“, sagt Bürgermeister Hans Steindl. 

Thomas Bauer hat zugesagt das nächste Mal mit seinem Team anzureisen und diese besagten Veranstaltungsorte zu besuchen, wobei er als Kulturschaffender und Kulturgenießer bereits diverse Burghauser Konzertsäle kennt. Für 2017 sind drei Veranstaltungen in Burghausen geplant, wobei zwei am 29. Und 30. Juli schon fix terminiert sind. Das Programm wird für die kommende Spielzeit bereits im Januar vorgestellt. „Das begrüßen wir sehr“, zeigt sich Bürgermeister Steindl zufrieden. Weitere Informationen über die Europäischen Wochen Passau finden Sie unter www.ew-passau.de

Pressemitteilung Stadt BurghausenE

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