AOK-Projekt "Gemeinsam gegen die Sucht"

Digitaler Dauerstress - die Droge der "Generation Z"

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Beim Elternabend (v.l.) Direktor Andreas Santl und Fachbereichsleiter Dieter Trost (AOK), Lena Breitenfellner (NEON), Präventionsbeauftragter Franz Holzner und Direktorin Helga Buchner (Maria-Ward-Schule)

Burghausen - Nicht nur Alkohol, Zigaretten und illegale Drogen bedrohen die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen. Seit einigen Jahren sehen sich viele auch einem digitalen Dauerstress gegenüber, ist doch das Smartphone ständiger Begleiter der sogenannten „Generation Z“.

„Wie kann ich meinem Kind den sinnvollen Umgang mit den neuen Medien lernen - und auch vorleben?“ Diese Frage stand im Zentrum des Informationsabends für die Eltern der Siebtklässler an der Maria-Ward-Realschule Burghausen.

Eltern, Lehrer und die AOK - gemeinsam an einem Strang

Direktor Andreas Santl (AOK) und Lena Breitenfellner (NEON) bei der Begrüßung

„Die Eltern mit ins Boot zu holen, ist fester Bestandteil des Präventionsprojekts 'Gemeinsam gegen die Sucht'. Wir möchten ihnen helfen, Suchtverhalten bei ihren Kindern zu erkennen und darüber ins Gespräch zu kommen“, sagt Lena Breitenfellner von der Rosenheimer Suchtberatungsstelle NEON, die das Projekt durchführt. „Gemeinsam mit Lehrerfortbildungen und Workshops für die Schüler versuchen wir, die Jugendlichen rechtzeitig fit gegen die Sucht und das Umfeld sensibel für das Thema zu machen“, ergänzt der Präventionsbeauftragte der Realschule Burghausen, Franz Holzner. Beide dankten der Gesundheitskasse für ihr Engagement für die Schüler. „Die AOK machte das Projekt erst möglich“, erklärten sie unisono.

Schule als Ort der Suchtprävention

Deren Direktor Andreas Santl stellte das Motto der AOK „Gesunde Kinder – gesunde Zukunft“ in den Mittelpunkt seiner Grußworte. Er erinnerte an hohe Zahlen bei den Alkohol- und Drogentoten, Klinikeinweisungen aufgrund Alkoholvergiftung und einer steigenden Zahl psychischer Erkrankungen. „Wir müssen unsere Kinder stark machen gegen die Sucht. Welchen besseren Platz gäbe es dafür, als die Schule?“, so Santl.

Und die Eltern, die den Vortrag besucht haben, waren sich am Ende einig: Wir müssen uns informieren und in der Familie rechtzeitig das Gespräch mit unseren Kindern zu ihrem Medienkonsum suchen.

Pressemitteilung AOK/NEON/Realschule Burghausen

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