"Das sind Investionen in die Zukunft"

50.000 Euro in Burghausens Spielplätze investiert

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Kinder spielen gerne mit dem neuen Holzpferd am Spielplatz Kulnikweg

Burghausen - Viel Holz, eine große Wiese zum Toben und bunte Farben: Dieses Jahr wurden zwei Burghauser Spielplätze hergerichtet und im Kloster Raitenhaslach ist ein ganz neuer Naturspielplatz für den Kindergarten entstanden.

Sarah Freudlsperger vom Burghauser Umweltamt an einem neuen Spielplatz

Die Stadt Burghausen hat allein für die „Sanierung“ von Spielplätzen 2016 rund 50.000 Euro ausgegeben. Insgesamt gibt es im Stadtgebiet 27 freizugängliche Spielplätze, die durch den Bauhof wöchentlich kontrolliert und jährlich vom TÜV abgenommen werden müssen. Der Spielplatz am Kulnikweg in Raitenhaslach sowie der an der Napoleonshöhe wurden dieses Jahr komplett neu gemacht. 

„Dabei wurde vor allem darauf geachtet, alte Klettergeräte aus Metall durch hölzerne Anlagen zu ersetzen“, erklärt Sarah Freudlsperger vom städtischen Umweltamt, die sich um die Spielplätze in der Salzachstadt kümmert. So wurde das alte Klettergerüst durch mit Seilen verbundene Baumstämme ersetzt und das alte Wipptier durch ein hölzernes Pferd. Die Spielgeräte werden von deutschen Spielgeräteherstellern bezogen, die sich auf Holz spezialisiert haben.

Mühlen-Park ebenfalls neu entstanden

„Durch das Holz werden die Geräte alle zu Unikaten. Unregelmäßigkeiten im Wuchs, Äste, Jahresringe machen jedes Stück zu etwas Besonderem“, sagt Freudlsperger. Dass es nicht immer teuer sein muss, einen Spielplatz anzulegen beziehungsweise neu zu gestalten, hat das Umweltamt in Raitenhaslach bewiesen. Dort ist im sogenannten Hirschgarten mit wenig Mitteln ein naturbelassener, spannender Spielraum entstanden. Der Hügel wurde mit Aushubmaterial aufgeschüttet, Rutsche, Baumstämme und Steine waren bereits vorhanden. Lediglich Schaukel, Holztipi, Wackelsteg und Murmelschnecke mussten neu angeschafft werden. 

Ebenfalls neu entstanden ist 2016 der Mühlen-Park auf der Prechtl-Wiese, wobei hier bewusst auf Spielgeräte verzichtet wurde. „Im Winter lädt der Schlittenhügel zum Toben in der Natur ein und im Sommer kann entlang des Wasserlaufs viel entdeckt werden“, begründet Sarah Freudlsperger die Entscheidung. Es sei nicht immer nötig, Kindern vorzugeben womit sie spielen sollen. Das habe auch das Bräugartl gezeigt, das 2012 eingeweiht wurde. 

"Das sind Investitionen in die Zukunft"

Hier laden ein Bach, eine Slackline, viele Bäume, hölzerne Sitzgelegenheiten und eine Hängematte zum Verweilen und Spielen in der Natur und doch mitten in der Stadt ein. Für 2017 sind weitere „Spielplatz-Sanierungen“ angedacht. Beispielsweise im Lilienweg in der Neustadt oder beim Spielplatz am Kneippbecken St. Johann (beim TV 1868). 

Der Stadt Burghausen ist es wichtig, dass eine bunte Vielfalt an Freizeitflächen im Stadtgebiet zur Verfügung steht und diese nicht nur sicher und gewartet, sondern auch zeitgemäß und attraktiv sind. „Das sind Investitionen in die Zukunft, die mir sehr wichtig sind, auch wenn die Instandhaltung und Umgestaltungen viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagt Erster Bürgermeister Hans Steindl.

Pressemeldung Stadt Burghausen

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