Bauarbeiten in Burghausen haben begonnen

Vier Millionen Euro für neue Jugendherberge

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Burghausen - Die Bauarbeiten zur Modernisierung der Jugendherberge werden voraussichtlich bis Frühjahr 2018 dauern. Es soll dann einen Zwölf-Monats-Betrieb geben, die Belegungen sollen steigen und mehr Zielgruppen angesprochen werden.

Die Burghauser Jugendherberge ist unterhalb der Burghauser Burg, direkt an der Salzach traumhaft gelegen und das auf einem 7.000 Quadratmeter großen Grundstück, das an das Bräugartl mit Obstbäumen und Bach angrenzt, Wöhrsee, Sportplätze, neues Stadtmuseum in der Hauptburg und Altstadt sind fußläufig in nur wenigen Minuten erreichbar: „Bessere Voraussetzungen kann eine Jugendherberge gar nicht haben“,  stellt Erster Bürgermeister Hans Steindl beim Spatenstich fest. Deswegen sei es nach der bislang rund zweijährigen Schließung mehr als wichtig, dass die Modernisierung und Teilerweiterung unfallfrei und im Zeitplan verlaufe.

Symbolischer Startschuss für den Umbau

Zuletzt diente die Burghauser Jugendherberge Asylbewerbern als Interimsunterkunft. Mit einem symbolischen Spatenstich gaben die Stadt, das Jugendherbergswerk und das Planungsteam den Startschuss für Umbau und Modernisierung der einzigartig gelegenen Jugendherberge im einstigen Kapuzinerkloster. 

Die Investitionssumme beträgt ingesamt vier Millionen Euro, davon trägt das Jugendherbergswerk rund eine Million Euro, 500.000 Euro kommen vom Land Bayern, die restlichen 2,5 Millionen Euro zahlt die Stadt Burghausen.

Einstimmiger Beschluss im Stadtrat

Der Stadtratsbeschluss hierzu war einstimmig. „Weil uns die Wichtigkeit dieser Einrichtung gerade in den letzten Monaten bewusst geworden ist. Die Jugendherberge fehlt merklich  in der Stadt“, so Bürgermeister Hans Steindl. 

Die Anzahl der 140 Betten in 46 Zimmern bleibt gleich, aber jedes Zimmer wird mit einem eigenen Bad ausgestattet, was dem modernen Standard entspricht. Die Auslastung betrug zuletzt rund 18.000 Belegungen, wobei aus technischen Gründen über den Winter geschlossen werden musste.

Veränderungen für die Jugendherberge

Nach der Modernisierung gehen wir in einen Zwölf-Monats-Betrieb. Wir rechnen mit einer sehr guten Auslastung, die 20.000 Belegungen im Jahr übersteigen dürfte“, so Bürgermeister Hans Steindl. 

Es würden nach der Wiederöffnung im Frühjahr 2018 auch mehr Zielgruppen angesprochen wie Michael Gößl, Vorstand des Deutschen Jugendherbergswerks Landesverband Bayern, betont. „Die Hauptgruppen werden Schulklassen bleiben, aber wir tun auch viel für den Familienbereich, mit Barrierefreiheit für die Inklusion und auch im Tagungsbereich können wir dann Angebote machen“, so Gößl.

Modernisierung und Umbau

Ulrike Abeln, die die Hausleitung innehat, hat bereits erste Anfragen für Frühjahr 2018. „Ich habe ihr gesagt, sie kann die Buchung getrost annehmen“, unterstreicht Gößl. 

Das Haus bekommt drei hochmoderne, helle Seminarräume, die auch multimedial auf dem neuesten Stand sein werden und als Familienzimmer umfunktioniert werden können. Auch das Mobiliar wird komplett erneuert . 

Der Eingangsbereich wird mit einer Art Wintergarten erweitert, der auch die Lobby beherbergen wird und zum Verweilen einladen soll. Die modernen, neuen Holzelemente werden deutlich nach außen als solche erkennbar sein und sich in das Altstadtambiente einfügen, erklärt die zuständige Burghausener Architektin Barbara Karl. Die Ausschreibungen sollen nach Möglichkeit an Firmen in Burghausen und Umgebung gehen.

Pressemitteilung Stadt Burghausen

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