Entwarnung bei OMV-Raffinerie

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Burghausen - Am Donnerstag machten sich Anwohner sorgen über einen scheinbaren Brand. Die OMV-Raffinerie gab jetzt Entwarnung. Vorerst wird es aber noch ein wenig weiter qualmen.

Nach dem externen Spannungsabfall am 10. Mai 2012 ist in der OMV Raffinerie Burghausen in den kommenden Tagen weiter mit Fackeltätigkeit zu rechnen. Die OMV bedauert dies sehr. Zuständige Behörden und die umliegenden Gemeinden wurden informiert. Experten der OMV arbeiten derzeit mit Hochdruck daran, eine rußfreie Verbrennung der Fackelgase zu gewährleisten und den Fackelbetrieb so gering wie möglich zu halten.

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Um vorschriftsmäßig die Anlagen in Betrieb zu nehmen, wird dies jedoch Zeit in Anspruch nehmen. Derzeit werden alle Anlagenteile der Raffinerie schrittweise wieder in den Normalbetrieb genommen. Fackeltätigkeit mit wechselnder Intensität wird noch über das Wochenende andauern.

Ursache der starken Fackeltätigkeit war ein externer Spannungseinbruch am 10. Mai 2012 gegen 16.15 Uhr gewesen, der ein unplanmäßiges Abfahren großer Betriebsteile zur Folge hatte. Da durch den externen Spannungseinbruch nahezu alle Anlagen der Raffinerie betroffen waren, war zunächst ein hoher Anfall von Überschussgasen zu verbrennen, die durch ihre Menge und Zusammensetzung zu einer Rußentwicklung führten. Mit dem anschließenden Beginn der Wiederinbetriebnahme von Anlagenteilen konnte die anfallende Gasmenge verringert werden, und die nahezu rußfreie Verbrennung hergestellt werden. Alle Sicherheitssysteme funktionierten dennoch ordnungsgemäß und entsprechend den gesetzlichen Vorgaben. Eine gesundheitliche Gefährdung für die Bevölkerung besteht auch bei Rußentwicklung weiterhin nicht.

Pressemitteilung OMV Deutschland GmbH

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