BRK investiert bis zu 5 Millionen Euro

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Burghausen - Große Investition am Standort Burghausen: Der Altöttinger Kreisverband des BRK baut eine Berufsfachschule für Notfallsanitäter.

Der Altöttinger Kreisverband des BRK baut auf dem Gelände des Burghauser Krankenhauses für geschätzte vier bis fünf Millionen Euro eine Berufsfachschule für Notfallsanitäter.

Damit reagiert das BRK auf das jüngst verabschiedete Notfallsanitätergesetz, das die Ausbildung von Rettungsassistenten komplett neu regelt. Die Ausbildung soll demnach der dualen Berufsausbildung angeglichen werden. Künftig werden angehende Rettungsassistenten drei statt zwei Jahre ausgebildet - und zwar im bei anderen Ausbildungsberufen längst üblichen regelmäßigen Wechsel aus Schule und Arbeit. Außerdem lautet die offizielle Berufsbezeichnung dann nicht mehr Rettungsassistent, sondern Notfallsanitäter.

Großes Rettungszentrum entsteht

Seit 2007 betreibt der Kreisverband im Burghauser Kankenhaus eine Rettungsschule. Der Vermieter will die Räume aber selber nutzen. Nach Angaben von Dr. Alfred Zeller, Pressesprecher des Kreisverbands, gehen mit dem Neubau gleich mehrere Verbesserungen einher, etwa bei den Unterrichtsräumen. Außerdem sei das Gebäude so groß, dass auch die Wache des BRK einziehen kann. Der Neubau werden ein "großes Rettungszentrum".

Stadt und Landkreis unterstützen das BRK

Aktuell befindet sich der Kreisverband in der Planungsphase. Die Bauarbeiten können voraussichtlich Anfang 2014 beginnen. Ein Einzug in die neuen Räumlichkeiten wäre etwa ein Jahr später möglich. Träger des Gebäudes wird der Kreisverband sein, allerdings sind mehrere Zuschüsse wahrscheinlich. Der Burghauser Stadtrat hat bereits einen Zuschuss in Höhe von 200.000 Euro bewilligt. Auch der Landkreis habe seine Unterstützung zugesagt, so Zeller, der dies für ein Zeichen der Wertschätzung hält. "Da ist man mutiger, so viel Geld in die Hand zu nehmen." Die Baukosten dürften insgesamt zwischen vier und fünf Millionen Euro liegen.

Ausbildung zum Rettungsassistenten weiter sinnvoll

Ganz unabhängig davon erfolgt bald die Umstellung der Ausbildung gemäß dem Notfallsanitätergesetz. Wann es soweit ist, hängt jedoch von vielen Faktoren ab und kann noch nicht gesagt werden. Zeller betont jedoch, dass Interessenten nicht auf die Notfallsanitäterausbildung warten sollen. Die Ausbildung zum Rettungsassistenten sei weiter sinnvoll.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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