Feuchtigkeit und Krankheit machen Trauben zu schaffen

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Burghausen - Feuchtes Wetter und eine heimtückische Krankheit machen den Trauben auf dem Burghauser Weinberg zu schaffen.

Vor fünf Wochen habe es noch gut ausgesehen mit der Ernte, meint Hobbywinzer Curt Pfeifenthaler. Von mindestens 100 Flaschen mehr als im Vorjahr war die Rede, jetzt wird es wohl mit 230 Liter ähnlich wie im letzten Jahr ausfallen.

Feuchtes Wetter und eine heimtückische Krankheit machen den Trauben zu schaffen. „Der echte (Oidium) und der falsche Mehltau (Peronosporales) haben in den letzten Wochen ihr Unwesen getrieben. Über die Hälfte der 390 Rebstöcke wurden mit der Krankheit angesteckt.“ Das berichtet der Burghauser Anzeiger. 

Im Juli konnte wegen dem vielen Regen nicht gegen Ungeziefer gespritzt werden, einige Tage später waren die Blätter und Trauben bereits befallen. Es habe einfach viel zu selten die Sonne gescheint. Wenn doch habe es wegen der Lage des Weinbergs nur sieben Stunden Sonnenschein für die Trauben gegeben. Hinzu komme die feuchte Luft vom Wöhrsee.

In knapp 50 Tagen soll geerntet werden. Mit großen Netzen im Traubenbereich wollen die Weinbauern die Trauben vor Vögeln schützen.

Am Geschmack des Burghauser Gwax werde sich aber trotz Krankheit und Feuchtigkeit nix ändern, versichert Curt Pfeifenthaler.

Rubriklistenbild: © dpa

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